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Full text: Die blaue Laterne / Lindau, Paul (Public Domain)

57 — 
Freundlichkeiten,“ sagte Gabriele, während sie Franz 
die Hand reichte. — — 
„Aber bitte, bitte, gern geschehen!. . Und wann 
werden Sie am Sonntag zu uns kommen? Ich möchte 
doch auch etwas von Ihnen haben.“ 
„Am: Nachmittag zwischen drei und vier, denke ich. 
Paßt es dir so?“ fragte Gabriele, fsich an Elisabeth 
wendend. 
„Aber natürlich!“ 
Während Mademoiselle Berthe das Handgepäck zu⸗ 
sammengelegt hatte, beugte sich Gabriele aus dem 
Loupeéfenster. Dis Bremse wurde angezogen, ein Rhck, 
und der Zug stand. 
Eine stattliche, noch junge Dame, die eben den 
Schlerer von ihrem feingeschnittenen Gesicht genommen 
hatte, dunkel gekleidet, von vornehmer Haltung, trat 
— 
noch der Schaffner herangekommen war. In den 
etwas müden Augen — denselben großen tiefblauen 
Augen, die Gabriele von ihrer Mutter geerbt — hatte 
es in leuchtender Freude aufgeblitzt, als Frau Sabine 
Steinhardt das reizende Köpfchen ihres Kindes erblickt 
—DDD 
Mutter und Tochter lagen sich in den Armen. 
Mademoiselle Berthe, der die Geschwister Frantzius 
den Vortritt gelassen hatten, kletterte etwas schwer— 
fällig, mit den beiden Händtaschen bepackt, hinterdrein. 
Franz reichte ihr aus dem Wagen die Plaidrolle; sie 
hielt sich diskret einige Schritte abseits, um den ersten 
Begrüßungssturm vorübergehen zu lassen. Elisabeth 
— 
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