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Full text: Die blaue Laterne / Lindau, Paul (Public Domain)

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„Wenn Sie's sagen, wird's ja stimmen . Ihr Kauf— 
leute rechnet ja immer besser als unsereins ..Das 
hätte ich nicht gedacht/ Ja, ja, wie die Zeit ver— 
Leht! 
Foeren reichte ihm die Hand, die der Rittmeister 
drückte.. 
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ir sehen uns vielleicht einmal wieder,“ sagte 
Dietrich, als er die Klinke schomin der Hand hatte. 
„Gewiß, gewiß,“ erwiderte Foeren. „Die Welt ist 
ja so klein.“ 
Foeren rieb sich vergnügt die Hände, setzte sich au 
sein Pult und erledigte eigenhändig einige Dankschreiben 
auf die Gratulationen der wichtigsten Persönlichkeiten 
— eine halbe Stunde später überreichte ihnm 
der Diener einen Brief mit dem Bemerken: „Der Herr 
wartet auf Antwort.“ α 
Foeren schnitt den Umschlag mit dem Papiermesser 
auf, las die Unterschrift uud man sah ihm an, daß 
der Name der unterzeichneten Person ihn sehr über— 
raschte und Eindruck auf ihn machte. 
„Ich werde gleich Bescheid geben,“ sagte er zum 
Diener, der sich stumm entfernte. 
Foeren las: 
—. 
vh. —2 * 
„Berlin, 21. Dezember 18985. 
A 
Ihr Name hat in letzter Zeit mehrfach in den Zei— 
tungen gestanden, Diese Außerlichkeit führt mich zu 
Ihnen. Ein Gefühl, das Sie verstehen werden, hat 
mich bis zum letzten Augenblick davon abgehalten, diese 
Sindan, Die blane Laterne. n
	        
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