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Full text: Die blaue Laterne / Lindau, Paul (Public Domain)

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in den Zeitungen steht. .. so was steht immer in den 
Zeitungen... das ist natürlich ganz gleichgültig, aber ... 
Sieh mal, mein Kind, du bist jetzt außer dir ... ich 
kann's dir ja auch nicht übelnehmen ... aber glaube 
mir, es wäre das Dümmste, was du tun könntest. .. 
Du bist eben ein Kind, und du solltest zu dem erfahrenen 
guten Freunde, zu deinem besten Freunde Vertrauen 
haben. .. / Nur keine Gewaltsachen! Es wird sich ja 
alles ordnen lassen. Wir müssen nur Zeit haben, uns 
die Situation klar zu machen. Wir stehen vor etwas 
völlig Neuem, Unerwartetem ... aber das ist doch kein 
Unglück! Ich werde dich nicht verlassen. Ich habe 
doch ein Herz.“ 
„Meinst du denn,“ fiel Ellen ihm ins Wort, da sie 
ganz genau fühlte, daß das Eisen jetzt heiß war, und 
daß es geschmiedet werden müsse, „meinst du wirklich, 
daß mir darum zu tun ist, mir von dir eine Unter— 
stützung zusichern zu lassen? Eine Unterstützung? So 
viel Geld hast du doch nicht, um mein verpfuschtes 
Leben zu bezahlen! Du wirst freilich nach einem Jahre 
nicht mehr daran zu denken brauchen. Du wirst gerade 
so vergnuügt weiter leben, wie du bis jetzt gelebt hast. 
Ich bin verschwunden, ein anderes Maͤdel kommt an 
die Reihe. ..4 Fertig! Und was bleibt mir? Die 
Schande⸗ die Sorge — Sorge weniger für mich als 
für ein unschuldiges, vaterloses Wesen.. Ach, was 
seid ihr Manner schiecht, schlecht, schlecht!“ 
higdas darfst du doch nicht sagen,“ versetzte Foeren 
ilflos. 
— 
⸗ 
„Ich habe dir alles gegeben, alles! Und nun ich 
Biudan, Die blaue Laterue 3
	        
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