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Tabelle zum Bestimmen der Gattungen

Full text: Berliner Schulflora / Beyer, Rudolf (Public Domain)

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Gattungstabelle. 
Traube anfangs nickend. B. wechselst.: 428. Monötropa hypö- 
pitys, Fichtenspargel. 
— Kr. 2seitig, röhrig-2lippig, verwachsenb. 2 längere und 2 
kürzere Staubb. Kapsel 1lfächrig, 2klappig. St. frisch ver- 
schieden gefärbt, drüsig. W.schmarotzer: 113. Fam. Orobanchä- 
ceae, Sommerwurzgew. 12° 
128. B. gegenst. Wst. weisslich, verzweigt, dicht mit 4 Reihen 
fleischiger Schuppen bedeckt. KEinseitswendige, anfangs 
nickende, dichte, meist purpurne Traube. K. 4spaltig. Kr. 
fast bis zur Mitte 2lippig. Pfl. rötlichweiss: 539. Lathraeda 
squamäria, Schuppen wurz. 
— B. wechselst. St. a.G. knollig verdickt. Wst. nicht ver- 
zweigt. Allseitswendige, stets aufrechte Ahre. K. verschieden. 
Kr. kurz 2lippig: 540. Orobänche, Sommerwurz. 
129a (125). Endst., kugelrunde, m.w. bläuliche Köpfe ohne 
Hülle, aber jede der röhrigen, 5spaltigen, kleinen Bt. von 
einer Hülle von Schuppen umgeben. Hohe, distelähnliche Pfl., 
mit fiedert,, unt. filzigen, fein stachelzähnigen, wechselst. B.: 
610. Echinops sphaerocephalus, Kugeldistel. 
—b. Die Bt.stehen in „Körbchen“, d. h. grösseren oder kleinen 
Köpfchen, die scheinbar eine einzelne Bt, bilden, in Wahrheit 
aber aus vielen kleinen, dicht zusammengedrängten (beim 
Zerpflücken erkennbaren) Blütechen zusammengesetzt sind. 
Das Körbchen umgibt stets eine Hülle von getrennten, 8. ver- 
wachsenen Hochb., die den K. des Körbchens zu bilden scheint 
und daher „Hüllk,“ genannt wird. Alle Blütchen des Köpf- 
chens stehen dicht gedrängt auf einer flachen oder gewölbten 
Achse, dem „Bt.boden“ oder (bei unterst. Fkn.) „F.boden“ und 
sind n.s. durch ‚winzige, oft häutige oder borstliche Deckb., 
die „Spreuschuppen“, getrennt. Oft sind die äusseren oder 
Randbt. des Körbchens grösser und anders gestaltet, röhrig, 
zungen- oder trichterf. Sie bilden in diesem Falle den „Strahl“ 
um die dann meist röhrigen „Scheibenbt.“ (Vgl. z.B. Gänse- 
blümchen, Kornblume, Georgine, Aster, Disteln, Strohblumen usw. Nicht 
hierher gehören .Pil. ohne Hüllk., z.B. 300. Sanguisörba, Wiesenknopf, 
mit wechselst., unpaarig gef, B., an den B.stiel angewachsenen Nebenb. und 
meist länglichen, grünen oder braunen Köpfchen, sowie z. B. 201. Tünica 
prolifera, Rauschnelke und 202. Diänthus, Nelke, mit Köpfchen aus 
wenigen, grösseren Bt., knotigem St., gegenst., schmaleu B. und 5 ge- 
trennten, unterst. Krb.) 450 
—e. Keine Bt.körbehen. Bei köpfchenf. Bt.stand kein Hüllk. 
und keine schuppenf. Deckb. zwischen den Einzelbt. 131 
180a. Staubb. und Stp. sind nackt (obne jede Hülle) oder nur 
von 1 (s, verdoppelten) m.w. deutlichen Kreise von Bt.hüllb. 
umgeben, die bald kf., bald kıf, (vgl. b) erscheinen. S. finden 
sich 2 nicht deutlich erkennbare (nicht flach b.artige oder 
sehr kleine) Kreise von Bt.hüllb.: IV. 1. A, Apetalae. Kronen- 
lose 13) 
—b. Jede Bt. ist (wenigstens in der Knospe) von 2 deutlich sicht- 
baren Kreisen von Bt.hüllb. umgeben, einem äusseren, derberen, 
oft grünen K., der zuweilen beim Aufblühen abfällt. und einer
	        
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