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Anmerkungen zu Diesterwegs Briefen

Full text: Briefe Adolph Diesterwegs / Diesterweg, Adolph (Public Domain)

100 Mie es mir in den letzten 10 Jahren erging. Von Wander. 
Rh. Bl. 1864. 
110 Der Name Fohler kommt im Autorenkatalog der Rgl. Biblio- 
thek nicht vor. Dg. scheint ihn aus dem Gedächtnis u. zwar fallch an- 
geführt zu haben. Gemeint dürfte sein: Coler, Oeconomia ruralis 
et domestica. Magdeburg 1665. WMander führt das Buch unter der 
von ihm benutzten Sprichwörter-Literatur an. 
1121 Chr. Gottlieb Scholz (s. Anmkgꝗ. 62) starb am 5. Mai 1864 
eb3 Julu 1791). Dg. widmet ihm einen Nachrut Rhb. Bl. 14. Bd. 
283ff. 
us Die allgemeine disch. Lehrerverslammlung, die 1863 in Leipzig 
itattsinden lollte, wurde um 1 Jahr verschoben. Vergl. Brief 93! 
213 R. Dulon, Aus Amerika über Schule, deutsche, amerik u. 
deutschamerik. Schule. Leipzig 1866. — Dr. Gehrcke war ein ehemals 
preub. Gymnasiallehrer, der intolge der Sreignisse von 1848 nach New- 
Vork gekommen war. Dulon wirft ihm Betrug vor, verübt zu dem 
Zwecke, sich bezw. leinen Schwiegerlohn in den Alleinbelsitz einer Privat- 
schule (in New-Vork) zu bringen, auf deren Befitz Dulon ein mindeltens 
gleiches Anrecht zu haben glaubte. Vergl. Rh. Bl. 18. Bd. (1866) 
Amerik. Schulwelen“ 
114 Zu Das. 75. Geburtstage wurde ihm ein Selbltschriftenalbum 
(2 Bande) überreicht, in welches lich leine Freunde u. Verehrer innerhalb 
u. auherhalb Deutschlands eingezeichnet hatten. Die Anregung dazu ging 
aus von Dr. A. Meier-LCLübeck u. Dr. Mich. Lange-hamburg. Diese 
Herren hatten auch die Arbeit übernommen, die Blätter zu verlenden. 
Gleichzeitig wurden Beitrãge gesammelt zur Anfertigung eines lilbernen 
Kranzes, der Dg. überreicht werden lollte u. auch überreicht worden ist. 
Nãheres über die Geburtstagsfeier s. Langenberg, III, S. 211. Das Album 
befindet sich jetzt im Deutschen Schulmuleum. MWander schrieb auf das 
Albumblatt: „Dem von mir innig verehrten Seminardirektor Herrn Dr. 
A. Diesterweg, der mich ermunterte, als ich vor länger als dreibig 
Jahren mit den Erlstlingen meiner schriftstellerischen Arbeiten hervortrat 
u. dessen Geist u. Charakter mir ein leuchtendes Vorbild war; Ihm, der 
mir in allen Lebenslagen treu zur Seite stand u. mich auch da nicht 
vergah, als ich gefangen war u. sich wenig Lehrer meiner erinnerten; 
Ihm, der öffentlich für mich auftrat, als ich verleumdet und verfolgt 
ward; Ihm, der im grohen Rampfe für eine gründliche Volksbildung 
u. eine wahrhaft freie Schule auch des schwachen, von der keigen Menge 
verlassenen Mitkämpfers gedachte, Ihm diele Zeilen als Ausdruck un- 
wandelbarer Verehrung. Moͤge, ähnlich dem amerikanilchen Herbst, sein 
Cebensabend ein langer u. heiterer seinl“ 
11b Dgꝗs. Pãd. Jahrbuch für 1867 ist nicht mehr erschienen. Man- 
der hat an den Rand des 77. Briefes gelschrieben: „Die letzten Zeilen, 
* von dem am 7. Juli 1806 an der Cholera geltorbenen fFreunde 
erhalten.“ 
us Eine der beiden Schriften war wohl das Pädag. Jahrbuch auf 
das Jahr 1857, die andern: „Pãdagogisches WMollen u. Sollen“. Das 
Blatt, in welchem Th. Hoffmann die Schriften belprechen lollte, war das 
„Hamburger Schulblatt“ (erschien seit 1850). Th. Hoffmann hatte da- 
mals die Redaktion. 
u17 Ch. hoffmann (1807 - 90) u. Dr. A. Meier waren nach Berlin 
gereilt, um das Jubilãumsgeschenk zu überreichen (Anmkg. 114). Dg. 
war vorher abgereist, um sich den Huldigungen zu entziehen (J. Brief 81 u. 85). 
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