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Anmerkungen zu Diesterwegs Briefen

Full text: Briefe Adolph Diesterwegs / Diesterweg, Adolph (Public Domain)

„J. Th. Scherr u. Züricherische Schulreform“. Gr. läbt darin dem 
Charakter Scherrs Gerechtigkeit widerfahren, verurteilt aber, auf einem 
andern religiösen Standpunkte stehend, dessen Ansichten. In dem- 
selben Sinne wie in dem Briefe an Wander spricht sich Dg. über Gräke 
aus Rh. Bi. Bd. 22. Gr. entgegnete in der Allgem. Schulztg. 1841, 
Nr. 47. Dgss. Entgegnung J. Rh. Bl. Bd. 24 u. Grafes letzte Erklg. 
Alig. Schulzig. 1841 8. 1357. Uber Scherr hat sich Dg. wiederholt aus- 
gesprochen Rh. Bi. 20. u. 22. Band). — In ihren Schicklalen u. An- 
sichten haben Dg. u. Scherr grobe Ahnlichkeit. Vergl. Rüegg, Zwei 
Schulmanner: Ad. Dg. u. Th. Scherr. Bern 1871. 
66 In dem Auffatz von Mander scheint es sich gehandelt zu haben 
um das „Sendlchreiben über einige Mängel der preubischen Schulver- 
waltung“ von von Hippel. Mager bespricht daslelbe in der Pãdag. 
Revue 1841, Mãarzʒ. 
56 WMander, „Die Schule als Staatsanstalt“. (Vergl. Nackes Jah- 
resbericht 1347: „Diesterwegs u. Manders Staatsschule“.) WMenn aber, 
wie ich vermute, der Brief Diesterwegs falsch datiert ist (42 statt 43), 
handelt es sich hier um Manders Schrift: Der geschmähte Dielterweg, 
Teipzig 1848. Andernfalls würden Daos. briefliche Auherungen nicht 
recht verltändlich lein. 
02 Mander, Vollstäãndiger Aufgabenschatz für Sprachschüler in Volks- 
schulen. 6 Hefte. Berlin 184. 
68 Pie Beschreibung des erlten schles. Lehrerfeltes in Hirschberg er- 
schien zuerst im „Schles. Schulboten“ (herausgegeben von Chr. yr. Han- 
del u. Chr. G. Scholz, 1833 - 45), dann selbstãndig. 
s9 Pg. meint hier seine Vorträge über Astronomie, die er im Min- 
ter 1841/42 hielt. Vergl. R. Schultze, Nachrichten über das Rgl. Semi- 
nar für Stadtschullehrer in Berlin. Berlin 1881. 8. 162! 
so Uber Harnisch (78. -1864) vergl. u. a. dessen Schrikft: „Mein 
CLebensmorgen“ (erausgegeben von Schmieder). Berlin 1865. 1842 
wurde Harnisch Pfarrer in Elbei. Der Behauptung Das. entgegen, 
—V 
vorgefunden zu haben (vergl. Schorn, Das Seminar zu WMeihenfels 
18721). Uber lein Verhältnis zu Dg. spricht sich Harnisch aus in leiner 
Schrift: „Der jetzige Standpunkt des preub. Volksschulwesens“. 184. 
Dort heibt es S. 31: „Die eine Seite der Prbh. Pestalozzischen Schule 
entwickelte sich rationalistisch, die andere positiv gläubig. An der Spitze 
der ersten steht Dg. mit leinen Rh. Bl. u. hat in den geiltig angeregten 
Lehrern in ganz Deutschland, welche bewubt oder unbewubt nach einer 
edlen Freiheit streben, die jedoch nicht die der Rinder Gottes ilt, einen 
groben Anhang ...... Diele Spaltung lin zwei Parteien] hat nicht 
immer das Band des Friedens aufgelöst, wenigstens hat es zwilchen 
2 Mãnnern fortbestanden, die entschieden in religiöser Hinsicht gegen 
einander stehen.“ 5. 185 derlelben Schrift heißt es: „WMie Dg. selbst 
weiß, bin ich entschieden gegen leine religiöle Richtung, ich glaube, sie 
— 
dieler mein Freund von leinem Wege zurückkäme.“ Weiteres über die 
Beziehungen beider Männer bieten die Rh. Bl. (5. Bd. S. 183; 6. Bd. 
5. 184; 10. Bd. sS. 178 u. 227; endlich 17. Bd. der neuesten Folge, 
866, 1. Heft). — Die von Dg. erwähnte Schrift von Harnilch hat den 
Titel: „Briefe an leine Tochter auf einer Reilse durch Böhmen, ltterreich, 
Tyrol u. die Lombardei, wie durch die Schweiz, einige Rhein- u. Main- 
Cander.“ Eslen 1841. 
Dielterwegs Briefe. 10 
45
	        
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