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Anmerkungen zu Diesterwegs Briefen

Full text: Briefe Adolph Diesterwegs / Diesterweg, Adolph (Public Domain)

is8 Das Buch von fasbender erschien 1862 unter dem Titel: „Be—- 
obachtungen u. Erfahrungen aus meinem Leben, in besonderer Rücklicht 
auf die Entwickelung des Volksschulwelens im bergilchen Lande, in der 
angrenzenden Grasschaft Mark u. im Jülicher Lande“ (Aelel, Bagel). 
ss Am 29. Septbr. 1805 brach Dg., als er in Potsdam der Jahres- 
verlammlung des Pestalozzi-⸗Vereins der Provinʒ Brandenburg beigewohnt 
hatte u. den Zug erwartend, auf dem Fubboden des Martelaales aus- 
glitt, den Mittelfinger der rechten Hand. Die Hheilung dauerte Monate. 
17 Rarl fFr. M. Wander, geb. 27. Dezbr. 1808, gest. 4. Juni 1879. 
Die Literatur, die die Lebensschicksale Manders behandelt, darf als be- 
kannt vorausgesetzt werden. 
is Mander gab solgende Arbeiten über das Sprichwort heraus 
abgelehen von einer Reihe von Zeitungsartikeln): 
1. Meihnachtsnüsse. Hirschberg 1829 u. 32. 
2. Nüsse für Kinder. Hg. 1831 u. 85. 
3. Scheidemünze. 1. u. 2. Gabe. Bg. 1831/32. 
4. Der Sprichwörtergarten. Breslau 1838. 
5. Abrahamisches Parömiakon. Br. 1838. 
6. Das Sprichwort, angewandt zu Unterredungen über die Sonn- 
u. Festtagsevangelien. Berlin 1836. 
7. Allgemeiner Sprichwörterschatz. Hirschberg 1836. 
8. Deutsches Sprichwörter-CTexikon. Leipzig 1867 —8o. 5 Bande. 
Die erste Lietg. erschien 1863. 
Mander, Der Satz in leiner Allleitigkeit. Hirschberg 1829. 
0 Das pãdagogische Deutschland der Gegenwart“ ist eine von 
Dg. herausgegebene Sammlung von Selbstbiographien zeitgenölsischer Er- 
zieher u. Lehrer. Der erste Band enthält die Lebensbeschreibungen von 
Chr. F. Handel, Joh. Ramsauer (diese Selbstbiographie ilt später in er- 
weiterter Form unter dem Titel erschienen: „Kurze Skizze meines päda- 
gogischen Lebens“. Oldenburg 18388), Dr. M. Braubach, R. C. Roth, 
G. F. A. Corberg, G. Reinbeck, J. Fr. V. Lange, H. F. Fr. Siebel, Dr. 
G. H. 5F. Sickel, E. E. Schweitzer. Im 2. Bande bieten ihre Biographien: 
]J. Chr. Kröger, D. TC. Kopf, B. G. Rern, Dr. Chr. G. Rebs, Joh. F. Ewich. 
— WMeshalb die beabsichtigte Fortsetzung des CUerkes nicht erlchienen ilt. 
konnte ich nicht ermitteln. 
s2 In dem von Wander eingesandten Manuskript (es ist wohl 
leine Biographie) hat es lsich offenbar um Blobstellung der CLehrer am 
Bunʒlauer Lehrerseminar gehandelt. Im 1. Jahrg. des „Pãd. Wãchter“ 
(herausgegeben von WManfer 1849) werden die Angriffe fortgeletzt. In 
der urlprunglichen Form ist Manders Biographie nie veröffentlicht wor- 
den. Sr hat sie spater fortgeletzt, und aus dem so entstandenen Ma- 
nuskript hat sein Sohn Hugo die Broschüre bearbeitet: „K. F. V. VMan- 
der. Sin deutlcher Schui- u. Volksmann des 19. Jahrh. Zum 100. Ge- 
burtstage“ (27. Deʒember 19035). Das Büchlein enthält nichts Neues; 
denn die welentlichiten Nachrichten über sein Leben hat WV. selbst in Dss. 
Jahrbuch, in den Rhein. Bl. und in lelbltändiagen Schriften der Offent- 
lichkeit übergeben. 
s2 Es handelt sich hier um ein Lehrerfelt in Hirlchberg. Vergl. 
Anmerkg. 58! 
be Es ilt wohl WManders Schrift gemeint: Schlesische Prädaranden- 
bildung. Hirschberg 1840. 
5 Die Reihe von Artikeln, die H. Gräfe über J. Th. Scherr in 
der „Allgem. Schutzeitung“ schrieb Dr gsff.) tühren die Überschriit: 
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