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Anmerkungen zu Diesterwegs Briefen

Full text: Briefe Adolph Diesterwegs / Diesterweg, Adolph (Public Domain)

hoffmeilter, dem bekannten Biographen Schillers. 3 Schriften für Dg. 
schrieb der Oberlehrer G. Malde in Bautzen. Hinter dielem Namen ver- 
barg sich ein später nach Amerika ausgewanderter freisinniger Pastor 
Pohle. — Der Pastor Pieper in Mettmann, gegen welchen Dg. leinen 
Anti-Pieper schrieb, hatte in leiner Schrift „Lelelehre u. Lelebuch“ den 
Nachweis zu führen gelucht, dad auch Dgs. methodische Schriften vom 
christlichen Standpunkte aus getadelt werden mübten. — Ss ilt übrigens 
eine eigenartige Erscheinung, daß Emmerich im Rampf gegen die Regu- 
lative an Diesterwegs Seite zu finden war. Er schrieb: Pãdagogilche 
und theolog. Antworten auf die drei Prb. Regulative. s Lieferungen. 
Bonn 1857/58. 
20 M. Böckmann war unter den erlten Schülern Dgs. im Seminar 
zu Mörs. Er starb hochbetagt in Berlin bei lseinem Sohne, dem Bau- 
rat Böckmann. 
21 Ss handelt sich hier um die in Anmerkung 4 unter DNr. 2 er⸗ 
wähnte Schrikft über Milberg. Vergl. auch Anmkg. 91 
22 Fyriedrich harkort, geb. 22. Febr. 1795 auf dem Framiliengut 
Harkorten (Graischaftt Mark), gest. 6. Marz 1880 zu Barop; bekannt als 
Industrieller u. preub. Abgeordneter. 1842 schrieb er „Bemerkungen über 
die Preub. Volksschule“ (Iserlohn, nicht bei Wigand in Leipzig; vergl. 
Brief 33). Im Vorworte heibt es: „Mas mich bewog über die Volks- 
ichule zu schreiben? Liebe zum Gemeinwohl sei die Antwort! Die 
Elementarschule ist Sache des Volks, diesem gehöre ich an, kenne viele 
leiner Münsche, Bedürfnisse, Cugenden u. Fehler. In dielem Sinne 
nehme ich das Wort in einer höchst wichtigen Angelegenheit, bis ein 
Mürdigerer sich sindet, u. greife nach dem Rern der geilstigen Interelssen: 
Erziehung u. Unterricht, welche bisher, dem Urteil der Massen entzogen, 
nur durch gelehrte, geistliche und weltliche Ammen u. Staatsõconomen 
gepflegt, häufig eine unzweckmähige Richtung genommen haben. Lehrer 
u. Volk wollen endlich auch gehört sein.“ Sinzelne Mängel dieler 
Schrift (namentlich unzureichend begründete Verallgemeinerung) weisen 
nach M. Harnilch (Der jetzige Standpunkt ulw.“ 1824, 8. 205- 207) u. 
O. Schulz (Brdbg. Schulblatt 1843, 8. 79). — 1871 gab Harkort die 
Schrift heraus: „Bemerkungen über die Prb. Volksschule unter dem 
Ministerium Mühler“ (Berlin, Troitzich). Daheres über Harkort J. Jahr- 
buch des Dtich. Lehrervereins 1878, ferner: Der alte harkort. Lebens- 
u. Zeitbild v. X. Berger. Leipzig 1895. 
28 PDg. meint wohl Heulers Buch „Das Volksschulwelen in der 
Rolonie Schönau“, Elberkelaͤ 1849. 
24 Büschler aus Elberfeld, Verleger des Dielterweg- Heuler'schen 
Rechenwerkes. 
WBrief 14 bezieht sich auf Heulers go jahr. Amtsjubilãum. 
s Auf Wilberg hat Dg. das in Beziehung auf Raiser Joleph II. 
gelchriebene Mort: „Menn Einem der ulw.“ schon angewendet im Vor- 
wort zur 3. Aufl. des „Wegweilers“ (1844), welche Milberg gewidmet war. 
272 Beuser, Praktische Anltg. zur Buchstabenrechnung und Algebra. 
Gütersloh. 1855 in 2. Aufl. 1871 in 4. Aufl. 
28 Dr. R. Fr. Bahrdt „mit der eilernen Stirn“, der berüchtigte 
Cheologe (1741 -92). Er wird als Pãdagoge beurteilt u. a. in der 
Schrift von Leyser: R. F. Bahrdt. Neustadt 1870. — Der gegen Ende 
des 15. Brietes erwãähnte Ausspruch „dab der letzte Pfaffe am Darm des 
letzten Aristokraten aufgehängt werden möge“ dürfte auf die Teit der 
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