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Anmerkungen zu Diesterwegs Briefen

Full text: Briefe Adolph Diesterwegs / Diesterweg, Adolph (Public Domain)

Anmerkungen zu Diesterwegs Briefen. 
Dg. hatte sich am 11. April 1814 mit Sabine Enslin aus Metzlar 
verheiratet. Die Gattin starb am 27. Juni 1866, Dielterweg selbst am 
7. Jul deslelben Jahres. Der She entlprossen o Rinder Getzt sämtlich 
verstorben): 
Smilie, vermãhlt mit dem Pfarrer Rüpper (Garnisons- 
prediger in Röln, zuletzt in Domersleben bei Magdeburg); 
Bertha, vermãhlt mit dem Seminardirektor Thilo; 
Hermine (uchte u. fand in schwerer Melancholie im Oktb. 
1858 den Tod in der Havel); 
Julie, vermählt mit dem Arzt Dr. Röhler in Oflenbach a. M. 
Julius, Sanitãtsrat in Miesbaden; 
Rarl, Sanitãtsrat in Ebersdorf bei Magdeburg, Adolt, dessen 
Sohn (siehe Brief 3); 
Adolf, starb als neunjähriger Knabe an Gift aus einem 
Tuschkalten; 
e vermãhlt mit dem Schulvorsteher Dr. Mieprecht in 
erlin; 
9. Moritz, Verlagsbuchhãndler in fFrankfurt a. M. 
Ss handelt sich hier um die Rönigskrönung. Diesterweg war 
— zum Landtagsabgeordneten lowie zum Stadtverordneten gewählt 
worden. 
Der aãltelte Sohn Dgs., Julius, hatte die Bonner Universitãt be— 
zogen. Sreuspeilte bei leinem Onkel Joh. Fr. Ludwig Diesterweg, Friedens- 
richter u. Justizrat in Bonn (gestorben 1850). Der noch äaltere Bruder 
Milhelm war in Bonn als Professor der Mathematik schon 1835 ge- 
storben. — Der 2. Brief zeigt, wie ernst Dg. das Universitätsstudium 
auffahte, u. liefert eine Ergänzung zu seiner Schrift: „Aber das Verderben 
auf den deutschen Universitäten“. 1836. (Die LCebensfrage der Civili- 
lation, III). — Die von Dg. erwäãhnte Schrift von Curie war: Anleitg., 
die im mittl. u. nördl. Deutsichland wildwachlenden u. angebauten Pflan- 
zen zu beltimmen. 
* J. Fr. Wilberg (1765 - 1846) war Direktor des Bürgerinstituts in 
Elberfeld, als Dg. 1818 nach Elberkeld als Lehrer an die lateinilche 
Schule der reformierten Gemeinde berufen wurde u. zu Wilberg u. sei- 
nem Haule in innigen Verkehr trat. Man vergleiche: 
Milberg, Srinnerungen aus meinem Leben. Elssen 1836. 
Joh. Fr. Milberg, der „Meilter an dem Rhein“. Von PDgꝙ. 
Heuler und Fuchs. Ellsen 1847. 
Joh. Fr. Milberg, Sein Leben u. leine Schriften. Von ES. Langen- 
berg. Elberfeld 1866. 
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