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An E. Kirchberg in Essen

Full text: Briefe Adolph Diesterwegs / Diesterweg, Adolph (Public Domain)

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gegenüber, wie S., den ich mit WMohlthaten verfolgt 
habe. Ich habe das offen in jenem Aufsatze dargelegt, 
nicht um ihm zu schaden (er hat das lelbst gethan), londern 
um Andern zu zeigen, was für ein Molch der Pietismus 
ist. Der hat ihn angebissen u. aufgefressen, Auf andere 
Art ist die Erscheinung, die Verblendung gar nicht zu er- 
klären. 
Also meinen innigsten, liebendsten Dank. Wer an 
seinen Schülern hängt, nur der kann ermessen, wie mich 
der ES. verwundet hat. Ihr Schreiben hat dazu beigetragen, 
ihn sden Schmerz] zu verwinden u. im Innern zu über— 
winden. Im Februar las ich leine unmenschlich hoch— 
müthige Anzeige in der Kölner Zeitung (denken Siel), 
u. am 7ten oder 18ten Juni erst erhielt ich die Scharteke. 
Doch genug vorerstl — 
Zu Ihrer Beförderung wünlche ich von Herzen Glück. 
Sie verdienen, daß es Ihnen wohl gehe. Bleiben wir 
verbunden! 
Den Aufsatz, den ich heut an Bädeker ablchicke, corri- 
giren Sie im Drucke doch selbst!140) 
Nun noch herzlichen Grub! 
Ihr Diesterweg. 
04 
lisas] 
Cieber Unglücksgekaährte und freund! 
WMenn Sie lich das, was ich heute Herrn Bädeker 
gesandt, geben lassen, so ersehen Sie, welchen Verlauf die 
SsScripturen mit Emm. genommen. Dieses müslen Sie 
wissen.42) Die „Gedankenlosigkeit“ selbst werden Sie 
nun haben. Was wollen Sie nun thun? Jedenfalls 
müssen Sie dem Ankläger antworten. Wie? Entweder 
in eigner Broschüre, oder in den Rhn. Bl. Wie Sie 
wollen, aber nur nicht schweigen. Thun Sie es bald mit 
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