Path:
Dritter Abschnitt. Bauvorschriften

Full text: Neue Baupolizei-Verordnung für die Vororte von Berlin (Public Domain)

7 
selbsttätig zufallen und in einen Falz einschlagen sowie mit 
feuersicheren, dichtschließenden Schwellen und Türfuttern 
versehen sind. Andere gleich feuer- und rauchsichere Tür—⸗ 
konstruktionen können zugelassen werden. 
5. Als Kellergeschoß ist ein Geschoß anzusehen, dessen 
Fußboden mindestens 0,50 m unter der Erdoberfläche vor 
den Umfassungswänden des Gebäudes und höchstens 8,80 m 
unter der Oberkante des Fußbodens des darüber befind⸗ 
lichen Geschosses liegt. 
6. Im Kellergeschoß dürfen, auch wenn die Zahl der 
errichteten Hauptgeschosse hinter der nach den Vorschriften 
dieser Polizeiverordnung zugelassenen Höchstzahl zurück— 
bleibt, Räume zum dauernden Aufenthalt von Menschen 
nur in dem für die einzelnen Bauklassen gestatteten Um— 
fange eingerichtet werden. Vgl. indessen 88 47 Ziffer 2, 
61 Ziffer 2 bis 4. 
7. Findet das Kellergeschoß zur Einrichtung von Räu— 
men, die zum dauernden Aufenthalt von Menschen bestimmt 
sind, Verwendung, so darf der Fußboden dieser Räume 
nicht tiefer als 0,50 m unter der Erdoberfläche vor den 
Umfassungswänden des Gebäudes liegen. 
Die Tieferlegung des Fußbodens bis auf 1 m kann 
gestattet werden, wenn an der zugehörigen Umfassungs— 
wand ein durchgehender Lichtgraben hergestellt wird. Der 
Lichtgraben muß mindestens 1m breit sein und mit seiner 
gut zu entwässernden Sohle mindestens 0,15 mm tiefer als 
der Fußboden der anstoßenden Räume liegen. Bei günstiger 
Bodenbeschaffenheit kann von der Herstellung eines Licht— 
grabens abgesehen werden, wenn die Unterkante des Fenster⸗ 
sturzes mindestens 1,20 m über Außengelände liegt und 
vor dem tragenden Mauerwerk der Umsassungswände im 
Abstande von mindestens 0,05 m nachträglich eine innere 
Wand von 0,12 mm Stärke bis zur Höhe des Außengeländes 
aufgeführt wird. Die innere Wand darf erst hergestellt 
werden, wenn das Mauerwerk ausgetrocknet ist. In der 
vorgemauerten Innenwand sind Offnungen anzulegen, welche
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.