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IV. Zoologische Abteilung

Full text: Führer durch das Museum (Public Domain)

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Zoologische Abteilung. 
Daran anschließend, in der linken Abteilung beginnend, 
die Hunde (Füchse und Schakale), Die Wölfe, Wolfs- 
bastarde usw. sind wegen Raummangels in den Schränken 
14, 15 und 16 auf’ dem Westgange des Lichthofes unter- 
gebracht. 
Doppelvitrine mit Glasanufsatz, No. 5. 
Auf der einen Seite enthält die Vitrine eine aus- 
gesuchte Kollektion von Katzen-, Hyänen- und Hunde- 
schädeln. Unter den Schädeln der wilden Caniden be- 
merkenswert der eines japanischen Wolfes (Lupus japo- 
nieus Nhrg.), eines indischen Wolfes (Lupus pallipes 
Sykes), eines ägyptischen Wolfes (Canis lupaster Ehrb.), 
eines Dingo (Canis Dingo Shaw.), welche für die Frage 
der Abstammung der Haushunde besonders interessant 
erscheinen. In der linken Vitrinenabteilung befinden sich 
die Schädel der Hanshunde, darunter solche von dem sog. 
Torfhunde (Canis palustris Rditım.) aus den Pfahlbauten 
der Schweiz und ein Schädel des sog. Broncehundes 
(Canis matris optimae Jeitt.) aus einem Torfmoore des 
Herzogtums Braunschweig, erstere Rasse gilt als charakte- 
ristisch für die jüngere Steinperiode (neolithische Periode), 
letztere für die Bronceperiode. 
Auf der anderen Seite enthält die Vitrine zahlreiche 
Schädel von Mardern und marder-ähnlichen Raubtieren 
{inkl. der Fischottern und Dachse), sowie von Waschbären, 
Nasenbären und eigentlichen Bären; darunter viele seltene 
Stücke, besonders bemerkenswert sind die Schädel von 
drei starken Höhlenbären (Ursus spelaeus). 
In den Glasaufsätzen befinden sich montierte Skelette 
von Insektenfressern, Mardern, Katzen und Hunden; unter 
letzteren das interessante Skelett eines altperuanischen, 
sog. Inkahundes (Canis Ingae molossoides Nhrg.) von der 
bulldog-ähnlichen Rasse. Es stammt aus einem altperu- 
anischen Grabe und ist von Herrn Dr. Macedo in Lima
	        
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