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X. Mineralogisch-geologisch-bodenkundliche Abteilung

Full text: Führer durch das Museum (Public Domain)

224 Apparate für Bodenuntersuchungen. (Saal 38.) 
Gebilde), durch chemische Tätigkeit des Wassers hervor- 
gegangene Gebilde und die Pseudomorphosen. 
Wandschrank X: Die Wirkungen der mechanischen 
Tätigkeit des Wassers, Sekretionen, Konkretionen, Ab- 
sonderungen, Druckerscheinungen, als Versteinerungsmittel 
dienende Mineralien und in seinem letzten Abteil die für 
die Tafeltische zu großen, umfangreichen Mineralien von 
denen eine weitere Anzahl auf 2 Repositorien zu beiden 
Seiten des Einganges zum Saal 36 untergebracht ist. Von 
interessanteren Objekten dieser Gruppe wären hervor- 
zuheben: ein ca 20 kg schwerer gut ausgebildeter Rauch- 
quarz-Kristall. welcher beim Pflügen in Mühlau, Bez. Leip- 
zig, zum Vorschein kam (Geschenk des Herrn Gutsbesitzers 
Schmidt daselbst), große Sandsteinplatten aus dem Rot- 
liegenden von Tambach in Thüringen mit ausgezeichneten 
Fährten von Ichnium sphärodactylum, mehrere große Erz- 
gangstücke von Clausthal und Rammelsberg, Basaltsäulen 
von Dittelsdorf bei Bautzen, Porphyr- und Quadersandstein- 
säulen von ÖOber-Röversdorf bei Schönau und Johnsdorf 
unweit Zittau. 
Wandschrank XI: KEruptivgesteine mit besonders 
reichem Gehalte an Apatitnadeln und die im norddeutschen 
Flachlande als Geschiebe vorkommenden, in Skandinavien 
anstehenden Gesteine. 
Um de mikroskopische Struktur der Gesteinsarten, 
insbesondere die mannigfaltige Zusammensetzung der 
dichten Gesteine und das Auftreten der feinen Apatit- 
nädelchen in denselben darzutun, wurden 36 Gesteins- 
dünnschliffe in einem Revolvermikroskop vereinigt, die sich 
bequem mit einer elektrischen Glühlampe betrachten lassen. 
Im übrigen sei noch neben Wandschrank II eine 
vertikal stehende 2,5 m lauge Blitzröhre (Fulgurit) von 
Starcynow bei Olkusz in Polen, hervorgehoben; daneben 
— an Wandschrank III — eine interessante Photographie 
einer durch Druck stark gebogenen Türpfoste aus weißem
	        
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