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Die Basartante

Full text: Die Basartante und andere Gesellschaftsbilder / Zobeltitz, Hanns von (Public Domain)

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Cuise, nun laß doch endlich die Klapperei 
ganz wie der selige Papa bist du, der auch 
keine Rücksicht auf meine Nerven nahm! — 
Und ich hatte es mit diesem Werberstein doch 
so gut gemeint. Aber mir ahnte ja freilich 
immer, daß er kein rechter Mann sei. Der 
Nerv fehlt ihm —“ 
„O jerum, jerum, jerum, dafür hat er den 
nervus rerum —“ 
„Sei still, Cur! Als ob ich je auf Geld 
gesehen hätte, wenn ich an eure Zukunft 
dachte! Gottlob — der selige Papa hatte 
seine verschiedenen Seiten — aber gesorgt hat 
er für eure Zukunft. Aber diesen Mann, 
diesen Assessor, will ich nicht wieder hier sehen. 
Er hat mich wirklich schwer gekränkt.“ 
Frau Eveline von Breitlinger schwieg ein 
Weilchen. Dann zog sie ihr Taschentuch 
hervor, drückte es ein paarmal an das Ge— 
sicht in die Gegend der Augen, rauschte zum 
Schreibtisch, legte ihren Arm zärtlich um Cudo⸗ 
vikas Nacken und sagte: „Mein geliebtes 
Kind, wenn du dir etwa Hoffnungen gemacht 
haben solltest —“ 
In den lebhaften Augen der Großen blitzte 
der Schalk auf. Mit feierlich erhobener
	        
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