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Die Basartante

Full text: Die Basartante und andere Gesellschaftsbilder / Zobeltitz, Hanns von (Public Domain)

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geben. Doch er hatte den Winbeutel schon mit 
ganz merkwürdiger Schmelligkeit verzehrt, 
nahm das Geld nicht und bat noch um einen 
Apfelkuchen. 
„Bitte, wollen Sie den versuchen — Sie 
essen wohl gerne süßen Uuchen?“ Zum 
ersten Male seit langer Zeit kam ihr wieder 
ein Reimchen über die Cippen. 
„Sehr gern,“ sagte er und schien sich häus— 
lich in der Ronditorei einrichten zu wollen. 
„Die Menschen, die gern Kuchen speisen 
darf man als guten Gemütes preisen.“ 
Sie schob ihm den Apfelkuchen hin. „Aber 
ich dachte, Herr von Werberstein, Sie wären 
solch abgesagter Feind aller Basare ““ 
Er zögerte etwas mit der Antwort. „Ach, 
es ist doch recht nett —“ sagte er dann lang⸗ 
sam. Und dabei gingen seine Blicke wieder 
suchend im Saale herum. 
Eigentlich ist er gar nicht höflich,‘ dachte 
Cux. „Er sieht ja geradezu an mir vorbei.“ 
Da löffelte er hastig seinen Apfelkuchen, 
überlegte ein Weilchen und bat dann: „Wenn 
es nicht unbescheiden ist, könnte ich wohl noch 
ein Stückchen bekommen — irgend etwas ?“ 
Diesmal bekam er wirklich einen Streifen
	        
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