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Die Basartante

Full text: Die Basartante und andere Gesellschaftsbilder / Zobeltitz, Hanns von (Public Domain)

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sich früher, als er noch häufiger kam, wohl 
öfters fröhlich gezankt, oder wie er's nannte: 
er hatte Cux „gezaust“ und die — gottlob, auf 
den Mund gefallen war Lux ja nicht! — war 
ihm nichts schuldig geblieben. Aber mit Vicky 
ja mit Vicky war's eben ein „stiller Krieg“. 
Auch nun wieder. „Was machen Sie 
denn da mit dem schönen Papier, gnädiges 
Fräulein ꝰ?“ fragte der unausstehliche Mensch. 
Die Große nannte er immer „gnädiges Fräu— 
lein“, während er Cux und Cuischen oft merk⸗ 
würdig respektlos behandelte. 
Cudovika reckte die stolze Gestalt noch etwas 
höher und sah dem Doktor frei ins Gesicht. 
Fast von obenherab, so fand es wenigstens 
die Mama. „Ich bereite ein kleines Auto— 
dafé vor!“ sagte sie kühl. 
Er knurrte nur: „Solch ein Autodafé war 
immer eine wenig logische Handlung —“ 
Sie zog die Achseln hoch, und da wandte er 
sich gleich an Lux: „Was stellen wir denn 
dar auf dem nächsten Glanzbasar ?“ 
„Ich tanze, und finde es gar nicht nett, 
in einem gräßlichen Menuett!“ gab sie schlag— 
fertig zurück. 
„Ja, Fräulein Curx: wenn Sie's nicht nett
	        
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