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Full text: Die Goldapotheke / Meding, Oskar (Public Domain) Ausgabe 2 Zweiter Band (Public Domain)

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und eine neue Heirath schien ihm häusliche Behaglichkeit und 
Glück zu versprechen. 
„O, wie herrlich,“ rief er, „würde es sein, wenn ich in 
einem eigenen Hause mit einer lieben Gemahlin zur Seite 
leben könnte als mein eigener Herr, anstatt hier unter einem 
fremden, wenn auch noch so gnädigen Herrn, der doch ja auch 
wechseln kann! Wenn auch der Kurfürst mir sein Vertrauen 
schenkt, so kann sich doch auch das ändern. Dort wäre ich un— 
abhängig und frei, ich könnte alle meine Werke fortsetzen ganz 
nach meinem Sinn — und meinen Ruf und mein Ver—⸗ 
mögen noch immer vermehren — wenn ich dort auf einem 
Gute wohnen könnte, das ich mir auch nach meinem 
Sinn einrichtete Zu den Füßen der herrlichen Berge 
und den leuchtenden Firnen würde für mich eine zweite Jugend 
beginnen!“ 
„Solche Güter,“ sagte Alexander, „würde ich Dir viel—⸗ 
fach vorschlagen können. Bei Basel ist das Gut Angerftein, 
wie ich glaube, käuflich, auch die Schauenburg und noch 
andere Güter. Du würdest sie leicht erwerben, auch sind in 
der Stadt gute und ansehnliche Häuser zu kaufen, und wenn 
Du Dich dort ansässig machst, so kannst Du auf dem Lande 
wie in der Stadt herrlich leben. Es ist wahrlich ein herr—
	        
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