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Full text : Der Kladderadatsch und seine Leute 1848-1898 / Hofmann, Rudolf (Public Domain)

Denn jüngst zur Nacht da schneuzt' es sehr,
Die Sterne flogen hin und her!
Da rief er: Deutschland schneuze dich
Auch du einmal recht ordentlich!“
Der Kladderadatsch findet in andern Abschnitten dieser
Schrift eingehende Würdigung.
Der Berliner Krafkehler zeichnet sich nicht allein durch ein
ungewöhnliches Format (noch einmal so lang als breit) und den in
(Dritte Auflage.)
e
Nr. Berläöner 2.
Verlag i8: 1 Ruhe RTE Bürger
Erust Litfaß, Preis: Sgr. pflicht, die erste aber: Ine
Adlerstr. Nr. 6. mer mit vem Kuhfuß.
Mittwod) am 24. Mai 1848,
Amd3ten Tage nach der abgestellten Königs-Parade der Berliner Vürgerwehr.
Der Berliner Krakehler erscheint gar nicht, sondern ist immer vergriffen und vergreift
: sih: wöchentlich ein - bis zweimal, "
bunten Farben gedruckten Titel, sondern auch durch einen sehr
radikalen Inhalt aus. Er erfreute sich anscheinend solcher Beliebtheit
 im Publikum, daß jede Nummer binnen wenigen Tagen in
einer Menge von Auflagen herausgegeben werden mußte. Ein
eifriger und witziger Mitarbeiter des Blattes, unter dessen Zeichnern
wir auch W. Scholz finden, war der noch später zu erwähnende
Dr. Cohnfeld. Ende 1848 hörte das Blatt zu erscheinen auf.
Neben heftigen Ausfällen auf alle in demokratischen Kreisen gerade
mißliebigen Persönlichkeiten und Einrichtungen bringt der Krakehler
oft sehr wißige Sachen. So enthält Nr. 2 die damals viel be-37


            
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