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Full text: Die Spandau-Route (Rights reserved)

Westend ZIELE DURCH RADROUTEN VERBINDEN 18. Westend Foto: SenUMVK 1866 wurde mit der Besiedlung des Spandauer Bergs nach Londoner Vorbild (daher die Bezeichnung Westend) durch eine Terraingesellschaft begonnen, die jedoch bald in wirtschaftliche Schwierigkeiten geriet, nicht zuletzt durch die umfangreichen infrastrukturellen Maßnahmen (eigenes Frischwassersystem mit heute noch markantem Wasserturm). Nach dem 1. Weltkrieg entstand um den Steuben- und den Brixplatz sowie südlich der Reichsstraße die Siedlung Neu-Westend. Öffentlichkeitsarbeit Am Köllnischen Park 3 10179 Berlin 19. Olympiastadion instagram.com/senumvkberlin Das Oval des Olympiastadions hat circa 75.000 Sitzplätze. Es ist Teil der unter nationalsozialistischen Vorgaben von Werner March für die Olympischen Sommerspiele 1936 entworfenen Sportanlagen. Auf dem Gelände befinden sich neben einem 77 Meter hohen Glockenturm, Reit-, Schwimm- und Hockey-Stadien, die Waldbühne, eine Freilichtbühne, eingebettet in die Havelberge. Für die Fußballweltmeisterschaft 2006 wurde das Olympiastadion nach Plänen des Büros von Gerkan, Marg & Partner saniert und mit einer Dachkonstruktion überspannt. Foto: Berlin Partner www.berlin.de/sen/umvk twitter.com/senumvkberlin Berlin, 02/2022 (9. Auflage) andauer Damm 2,0 Re ich ss t r. 18 Platanenallee 1,3 www.berlin.de/sen/uvk/verkehr/verkehrsplanung/ radverkehr/radverkehrsnetz/radrouten/ Durch das Berliner Fahrradroutennetz werden die wichtigsten Orte der Stadt verknüpft und können bequem mit dem Fahrrad erreicht werden. Die ausgeschilderten Radrouten führen vorrangig durch ruhige Nebenstraßen, aber auch durch Grünverbindungen und über Uferwege. Wenn Routen auf Hauptverkehrsstraßen verlaufen, sind sichere straßenbegleitende Radverkehrsanlagen vorhanden. Das Routennetz hat eine Länge von etwa 590 Kilometer (ohne Streckenüberlagerungen). Ausgehend vom Schloßplatz in Berlin-Mitte führen zwölf Sternrouten strahlenförmig in die Außenbezirke. Sie sind durch einen Außenring, bestehend aus je vier Segmenten und durch ein Doppelkreuz von vier Spangen miteinander verknüpft. Dazwischen werden Ergänzungsrouten eingehängt. Mit dem rund 68 Kilometer langen Berliner Abschnitt des Europaradweges R1 wurde der erste der Radfernwege, die durch Berlin führen, ausgebaut und beschildert. Ebenfalls fertig gestellt wurden die Berliner Teilstrecken der Radfernwege nach Usedom und nach Kopenhagen sowie der Havel-Radweg. Zwei Uferwanderwege und eine Verbindung von Berlin nach Leipzig befinden sich in der Planung beziehungsweise Umsetzung. Besondere touristische Bedeutung hat der Berliner Mauerweg. BERLINER FAHRRADROUTENHAUPTNETZ (Nebenrouten sind nicht dargestellt) Usedom Bernau Oranienburg DIE SPANDAU-ROUTE Auf der Ost-West-Route nach Falkensee Fahrradroutenhauptnetz einschließlich Radfernwege und Mauerweg Hennigsdorf Kopenhagen Havel-Radweg RR4 Havelland-Radweg RR6 DIE SPANDAU-ROUTE Auf der Ost-West-Route nach Falkensee RR5 TR6 TR2 RR2 Stand: August 2021 TR4 TR7 RR8 Hoppegarten TR5 Groß Glienicke Potsdam Europaradweg R1 D-Route 3 Radweg Deutsche Einheit Havel-Radweg TR3 TR1 Beginn aller Radialrouten RR7 Ahrensfelde Falkensee RR3 Spandau-Route Radialrouten (RR) Tangentialrouten (TR) Radfernwege Mauerweg Stadtmitte (Schloßplatz) RR1 RR9 TR8 RR12 RR11 RR10 Teltow Mahlow Leipzig Eichwalde Erkner Europaradweg R1 D-Route 3 Spree-Radweg Dahme-Radweg Routenbeschreibung Foto: SenUMVK MIT DEM RAD NACH SPANDAU BEI BERLIN Ausgangspunkt der 25 Kilometer langen Spandau-Route ist der Schloßplatz in Berlin-Mitte. Hier – am einstigen Standort des Stadtschlosses – beginnt Berlins ältester Boulevard, die Straße Unter den Linden.  Auf der Busspur, am Autoverkehr vorbei, passieren wir das Zeughaus, die Neue Wache, das Forum Fridericianum mit dem Reiterstandbild Friedrichs II. und die Humboldt-Universität, wichtiges Ziel für den studentischen Radverkehr.  An der Kreuzung Friedrichstraße/Unter den Linden zweigt rechts die Straße zum Bahnhof Friedrichstraße ab.  Den Abschluss der preußischen Prachtstraße bildet Berlins gute Stube, der Pariser Platz, umgeben von Botschaften, der Akademie der Künste, dem Hotel Adlon und dem Brandenburger Tor: gesperrt für den Autoverkehr, aber für den Fahrradverkehr frei.  Vor uns liegt der Tiergarten mit dem ehemaligen Reitweg der Brandenburger Kurfürsten und preußischen Könige, heute als sechsspurige Allee ausgebaut. Auf Fahrradwegen erreichen wir den Großen Stern und die Siegessäule.  Die Route folgt weiter der Straße des 17. Juni bis zum S-Bahnhof Tiergarten. Hinter dem Charlottenburger Tor queren wir den Landwehrkanal und befinden uns auf Höhe der Technischen Universität. An Wochenenden findet hier einer der beliebtesten Flohmärkte Berlins statt.  Wir umfahren den Ernst-Reuter-Platz und gelangen zur Bismarckstraße, die uns auf Radwegen an Schillertheater und Deutscher Oper vorbei zum Sophie-Charlotte-Platz führt.  Während die Gatow-Route geradeaus Richtung Westen weiterführt, biegt die Spandau-Route nach Norden in die Schlossstraße ab. Vierreihig zielt die Lindenallee auf das barocke Schloss Friedrichs I. und seiner Gemahlin Königin Sophie Charlotte, Namensgeberin auch des Stadtteils Charlottenburg.  Wir umrunden einen vierarmigen Kandelaber und fahren durch den Kiez am Klausener Platz auf der Knobelsdorffstraße nach Westen.  Über die Stadtautobahn und den S-Bahn-Ring geht es bergauf in Richtung Westend. An der Königin-Elisabeth-Straße passieren wir die Torbauten der Wohnanlage am ehemaligen Straßenbahn-Betriebshof.  Vorbei an stattlichen Villen führt uns der Weg durch das grüne, vornehme Westend bis zur Reichsstraße. Am U-Bahnhof Neu-Westend weist ein Reiterstandbild in Richtung Olympiastadion und Waldbühne.  Bergab rollt das Fahrrad auf dem Radstreifen der Reichsstraße zum Spandauer Damm und zum U-Bahnhof Ruhleben.  Entlang der Fernbahnstrecke nach Hamburg, auf der linken Seite das Krematorium Ruhleben und die Polizeidirektion Spandau, erreichen wir den Ortsteil Stresow.  Das ehemalige Fischerdorf Tiefwerder auf einer Halbinsel in der Havel gelegen und das Naturschutzgebiet Tiefwerder Wiesen sind Geheimtipps für alle, die gerne Rad fahren und die Natur lieben.  Auf unserem Weg zur Stadtgrenze liegt nun die Altstadt Spandau vor uns. Wir queren die Havel und fahren auf das Einkaufszentrum zu. Rechts ragt der Turm des Spandauer Rathauses über das Wasser.  Auf der Klosterstraße erreichen wir den Bahnhof Spandau mit seinen signifikanten Glasbögen.  Bevor die Fahrt in Richtung Spektegrünzug weitergeht, empfehlen wir einen Abstecher in die Altstadt Spandau.  Nördlich vom Fernbahnhof biegt die Route links in die Seegefelder Straße und rechts in die Galenstraße ein. Auf Höhe der Rotkreuz-Kindertagesstätte beginnt links der Ramin-Park, den wir auf asphaltierten Wegen durchfahren.  Vorbei an Kinderspielplätzen und Rodelberg führt der Weg zu den Spektewiesen mit seinen renaturierten Kiesteichen einer der schönsten Grünzüge Spandaus. Wir wählen die für den Radverkehr ausgeschilderte asphaltierte Route.  Vorbei an der Zeppelinsiedlung erreichen wir die Bötzowbahn, umfahren das südliche Ufer des Großen Spektesees und unterqueren die Straße Am Kiesteich.  Vor der Spektelake wechselt der asphaltierte Weg das Ufer. Am Ende des Sees queren wir eine Bohlenbrücke, durchfahren eine Laubenkolonie und erreichen die Landesgrenze am Finkenkruger Weg. Hier trifft unsere Route auf den Berliner Mauerweg.  Für unsere Weiterfahrt zum 4 Kilometer entfernten Falkensee wählen wir die Königszelter Straße. Vorbei am Geschichtspark Falkensee, der Gedenkstätte eines ehemaligen KZ-Außenlagers, kommen wir zur Gartenstadt Falkenhöh und fahren auf dem Radweg der Spandauer Straße bis nach Falkensee. Die Gemeinde plant ab Landesgrenze eine straßenunabhängige Radverbindung durch die Große Lake und Falkenaue.  Unsere Fahrt vor die Tore der Stadt endet im Ortskern Falkensee. Für alle, die vom vielen Rad Fahren müde geworden sind, ist die Rückfahrt nach Berlin vom gut ausgeschilderten Regionalbahnhof möglich. Foto: SenUMVK Tiergarten Mitte Schloßplatz  Falkensee 8. Hauptbahnhof Wo sich vor der Wende ein untergeordneter Bahnhof der Stadtbahn befand, überdecken heute weiträumige Glashallen und mehrgeschossige Bügelbauten die Eisenbahnviadukte. Sie verknüpfen die Ost-West-Trasse der Stadtbahn mit dem Nord-Süd-Tunnel des Berliner Eisenbahnnetzes. Der Entwurf des Hauptbahnhofs wurde vom Architekturbüro von Gerkan, Marg & Partner erarbeitet. Foto: deposithphotos/ sakhanphotography Foto: Berlin Partner 8 3d 3b 3c 9b 9a 10c 10d 5a . Juni Straße des 17 ni 1,9 ße des 17. Ju Großer Stern Pariser Platz Spree-Radweg 1d 1c 2b nden Unter den Li 5b 5c 5d Berliner Mauerweg 10a Der einstige kurfürstlich-königliche Prachtboulevard Unter den Linden endet in Berlins guter Stube, dem Pariser Platz mit dem symbolträchtigen Brandenburger Tor (5a), erbaut 1788 bis 1791 von Carl Gotthard Langhans. Um den Stadtplatz haben sich Botschaften angesiedelt. Von den steinernen Fassaden des Pariser Platzes hebt sich das gläserne Gebäude der von Günther Behnisch entworfenen neuen Akademie der Künste (5b) ab. Auch das im historisierenden Stil wiedererstandene Hotel Adlon (5c), eines der berühmtesten Grand Hotels Berlins, befindet sich am Pariser Platz. Nicht zum unmittelbaren Platzbereich gehört das von Peter Eisenman 2005 entworfene Mahnmal für die ermordeten Juden Europas (5d). RR4 | RR5 9c 10b 3a Berliner Mauerweg Berlin–Kopenhagen 9d 1. Schloßplatz und Museumsinsel 5. Pariser Platz 3e 2d 1,6 4 2a Foto: Berlin Partner 2. Lindenforum Radfernweg Berlin–Usedom RR6 Europaradweg R1 D-Route 3 1b RR7 | RR8 1a Schloßplatz Foto: SenUMVK 2c RR1 | RR12 Auf der Schlossinsel befand sich das Berliner Stadtschloss (1a), zu Beginn des 18. Jahrhunderts durch Andreas Schlüter zum bedeutendsten Barockschloss Norddeutschlands ausgebaut, 1950 durch den Palast der Republik ersetzt. An dem städtebaulich exponierten Ort steht heute das Humboldt-Forum – eine Replik des ehemaligen Stadtschlosses. Gegenüber ragt die imposante Kuppel des Berliner Doms (1b), erbaut 1894 bis 1905 von Julius Raschdorff, über den Lustgarten (1c). Schloss und Dom ergänzte Karl Friedrich Schinkel 1822 bis 1830 durch das Alte Museum, Bestandteil der Museumsinsel (1d). RR9 | RR10 | RR11 Um den heutigen Bebelplatz planten Friedrich II. und sein Hofarchitekt Knobelsdorff ein repräsentatives städtebauliches Ensemble, das Forum Fridericianum. Verwirklicht wurden von Knobelsdorff bzw. Boumann d.Ä. in den Jahren 1741 bis 1773 das Opernhaus, heute Deutsche Staatsoper (2a), das Palais Prinz Heinrich, seit 1810 Humboldt-Universität (2b) sowie die St. HedwigsKathedrale (2c). Die barocke Alte Bibliothek (2d) wurde 1775 bis 1781 nach Plänen von Unger und Boumann d.J. errichtet. Im Zentrum der Anlage, auf dem Mittelstreifen der Straße Unter den Linden, thront der Alte Fritz hoch zu Ross. Spree-Radweg 3. Bühnen um die Friedrichstraße 7b 7c 9. Band des Bundes Foto: SenUMVK 6 7a Das neue Regierungsviertel symbolisiert das Zusammenwachsen der ehemals getrennten Stadthälften. Das 1992 von Axel Schultes und Charlotte Frank konzipierte Band des Bundes reiht die wichtigsten Regierungsbauten – die Spree und die ehemaligen Grenzanlagen von West nach Ost überspannend – wie eine Perlenkette auf. Beginnend mit dem Haus der Kulturen der Welt (9a) setzt sich das Band fort mit dem Bundeskanzleramt (9b), entworfen von Schultes und Frank, dem Reichstag (9c) gebaut 1884 bis 1894 von Paul Wallot, umgebaut 1994 bis 1999 von Sir Norman Foster, bis zu den Bürogebäuden der Abgeordneten (9d), realisiert von Stephan Braunfels 2002. 6. Potsdamer Platz Foto: Berlin Partner Vor dem 2. Weltkrieg einer der verkehrsreichsten Plätze Europas, wurde das kriegszerstörte Areal während der Trennung Berlins zum Niemandsland. Heute ist die beeindruckende Silhouette des neu erstandenen Potsdamer Platzes mit seinen Hochhäusern Symbol des neuen Berlins. Foto: A. Muhs Gegenüber dem Bahnhof Friedrichstraße residiert der Admiralspalast (3a). Nördlich der Spree ist das Tanzensemble des Friedrichstadtpalastes (3b) allabendlich zu bewundern. Klassisches und modernes Theater bieten das Berliner Ensemble am Schiffbauerdamm (3c), Wirkungsstätte von Bertholt Brecht und Helene Weigel. Das Deutsche Theater (3d), legendäre Spielstätte Max Reinhardts, befindet sich in der Schumannstraße, die Komische Oper (3e) südlich der Straße Unter den Linden. 7. Kulturforum Foto: Berlin Partner Das Kulturforum ist ein Produkt des funktionalistischen Städtebaus. Es wurde während der Teilung der Stadt als Pendant zur alten kulturellen Mitte Berlins von Hans Scharoun am Rande des Tiergartens als Stadtlandschaft mit Kulturgroßbauten konzipiert. Bedeutende im organischen Stil von Scharoun 1960 bis 1976 erbaute Bauwerke sind die Staatsbibliothek (7a) und die Philharmonie (7b) sowie als Kontrastprogramm der rationale Bau der Neuen Nationalgalerie (7c) von Mies van der Rohe, entstanden 1965 bis 1968. 4. Gendarmenmarkt Foto: LDA Der Gendarmenmarkt ist der schönste Platz und Höhepunkt des historischen Städtebaus in Berlin. Flankiert von den Zwillingsbauten Französischer Dom und Deutscher Dom befindet sich in der Platzmitte das von Karl Friedrich Schinkel 1818 bis 1821 entworfene Schauspielhaus, heute als Konzerthaus genutzt. Westend Halensee 16. DRK-Klinikum Westend 13. Technische Universität/ Universität der Künste Das ab 1904 in Pavillonbauweise errichtete städtische Krankenhaus galt für die damalige Zeit als Muster einer Krankenanstalt. Mehrfach erweitert, wurde es zeitweilig als Universitätsklinikum geführt. Heute wird es vom Deutschen Roten Kreuz betrieben. Foto: SenUMVK Charlottenburg Die 1879 gegründete Technische Universität ist eine der ältesten technischen Hochschulen Deutschlands. Heute besuchen 30.000 Studierende die Universität (13a), die mit der benachbarten Universität der Künste (13b), gegründet 1869, wie die Humboldt-Universität Unter den Linden ein wichtiges Ziel des Radverkehrs ist. Foto: SenUMVK Der große Tiergarten (10a), Jagdgebiet der Brandenburger Kurfürsten, wurde unter Friedrich Wilhelm III. nach Plänen Peter Joseph Lennés 1833 bis 1840 in einen Landschaftspark umgewandelt. Die den 210 Hektar großen Park durchziehende Ost-West-Achse wurde nach dem Arbeiteraufstand 1953 in Straße des 17. Juni umbenannt. Vom Potsdamer Platz kommend, durchschneidet die Bellevueallee diagonal den Landschaftspark. An ihrem Ende liegt das Schloss Bellevue (10b), errichtet 1785/86 von Philipp Daniel Boumann d.J., heute Sitz des Bundespräsidenten. Das Hansaviertel (10c) war Ausstellungsgelände der Bauausstellung von 1957. Sehenswert ist auch die Akademie der Künste (10d), im gleichen Jahr erbaut von Werner Düttmann. Foto: SenUMVK 15 16 tr. hs ic Re 2,0 10. Großer Tiergarten Spree-Radweg Plata Ernst-ReuterPlatz nena 17. Theodor-Heuss-Platz mit RBB Am Ende des Kaiserdamms überragt das markante Sendegebäude des Rundfunks Berlin Brandenburg den Theodor-Heuss-Platz, früher Sitz des Senders Freies Berlin. Stammhaus des SFB ist das von Hans Poelzig 1929 bis 1931 entworfene Haus des Rundfunks in der Masurenallee. Foto: SenUMVK llee tr. Knobelsdorffs 1,3 Europaradweg R1 D-Route 3 RR2 17 1,3 14b Bismarckstr. 1,7 Sophie-CharlottePlatz weitere Haupt- und Radfernrouten Foto: SenUMVK geplante Routenführungen TR1 14d 13b 11 12 250 m Kartengrundlage: Übersichtskarte von Berlin 1:50.000, 6. Auflage 2011 Vergrößerung auf 1:25.000 / Farben abgeschwächt Herausgeberin: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt – III – Geoinformation – 14c 11. Zoologischer Garten Foto: SenUMVK Im ältesten Zoo Deutschlands leben heute auf 35 Hektar fast 15.000 Tiere. Der Zoologische Garten befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur City West. 15. Schloss Charlottenburg Berliner Mauerweg Maßstab: 1:25.000 Während das Schillertheater (14a) nach der Wende trotz heftiger Proteste dem Rotstift zum Opfer fiel, genießt die Deutsche Oper (14b) weiterhin als staatliche Bühne ein hohes künstlerisches Renommee. Das Theater des Westens (14c), klassisches Musicaltheater der Westcity, residiert in einem gründerzeitlichen Gebäude an der Kantstraße. Eine der bedeutendsten Art-Déco-Bühnen Europas ist das Renaissancetheater (14d). 1,9 13a 14a Foto: SenUMVK Das Schloss war Sommerresidenz der Königin Sophie Charlotte, Gemahlin des Kurfürsten Friedrichs III. Nach Krönung Friedrichs I. zum König in Preußen baute Eosander von Göthe das Schlösschen ab 1701 zu einem repräsentativen Schloss aus. Mit dem Tod Sophie Charlottes erhielten Schloss und Dorf Lietzow den Namen Charlottenburg. 12. Bahnhof Zoologischer Garten Foto: SenUMVK TR1 Straß 14. Bühnen um die Bismarckstraße Spandau-Route (RR3): Schloßplatz – Falkensee Spree-Radweg Der Bahnhof war West-Berlins wichtigster Fernbahnhof während der Teilung der Stadt. Spandau / Altstadt Ruhleben 22. Altstadt Spandau 18. Westend 20. Tiefwerder Die Brückenstadt Spandau, an einem wichtigen historischen Havelübergang an der Mündung der Spree in die Havel gelegen, wurde 1289 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Vom Bahnhof Spandau führt ein lohnenswerter Abstecher durch die malerische Altstadt zur Nikolaikirche (22a) und zum versteckt an der Spandauer Schleuse gelegenen Kolk (22b). Die Kirche wurde um 1400 erbaut. Foto: SenUMVK Westend Das ehemalige Fischerdorf, mit seiner alten Fischerkneipe malerisch zwischen Altarmen der Havel auf einer Halbinsel gelegen, ist eine der vielen Klein-Venedig genannten Wassersiedlungen der Brückenstadt Berlin. Südlich schließt sich das Naturschutzgebiet Tiefwerder an. Foto: SenUMVK 1866 wurde mit der Besiedlung des Spandauer Bergs nach Londoner Vorbild (daher die Bezeichnung Westend) durch eine Terraingesellschaft begonnen, die jedoch bald in wirtschaftliche Schwierigkeiten geriet, nicht zuletzt durch die umfangreichen infrastrukturellen Maßnahmen (eigenes Frischwassersystem mit heute noch markantem Wasserturm). Nach dem 1. Weltkrieg entstand um den Steuben- und den Brixplatz sowie südlich der Reichsstraße die Siedlung Neu-Westend. Foto: SenUMVK 19. Olympiastadion 21 we g Ra m 22b in 22a rk Pa 24 Das Oval des Olympiastadions hat circa 75.000 Sitzplätze. Es ist Teil der unter nationalsozialistischen Vorgaben von Werner March für die Olympischen Sommerspiele 1936 entworfenen Sportanlagen. Auf dem Gelände befinden sich neben einem 77 Meter hohen Glockenturm, Reit-, Schwimm- und Hockey-Stadien, die Waldbühne, eine Freilichtbühne, eingebettet in die Havelberge. Für die Fußballweltmeisterschaft 2006 wurde das Olympiastadion nach Plänen des Büros von Gerkan, Marg & Partner saniert und mit einer Dachkonstruktion überspannt. Foto: Berlin Partner 22 Seegefelder Str. 23 Klosterstr. Galenstr. 1,4 C Ru hle ben er S tr. 1,6 r ha te lot nb see urg er Chaus Spandauer Damm 1,8 2,0 Re ich ss t r. 18 Platanenallee 1,3 19 20 21. Zitadelle Spandau 23. Fernbahnhof Spandau Foto: Deutsche Bahn AG Der Spandauer Bahnhof ist einer der sieben Fernbahnhöfe des neuen Eisenbahnnetzes Berlins. Er wurde im Rahmen des neuen Bahnkonzeptes 1998 von Gerkan, Marg & Partner ausgebaut und mit einer transparenten Glas-Stahl-Konstruktion bogenförmig überspannt. Foto: SenUMVK Über die Juliusturmbrücke erreichen interessierte Radreisende die Spandauer Zitadelle, bedeutendstes Festungsbauwerk der Renaissance in Nordeuropa. Die von Wassergräben umgebene Fortifikation wurde in ihrer Geschichte nur ein einziges Mal erobert. Falkenhagen Falkensee  Schloßplatz Staaken Ba hn hofs tr. 24. Spektegrünzug Einer der schönsten Grünzüge Spandaus ist der Spektegrünzug. Vom Spandauer Bahnhof führt eine durchgehende Wegeverbindung durch den Münsinger Park, Raminpark und die Spektewiesen, vorbei an den renaturierten Kiesteichen des Spekteflüsschens bis zur Landesgrenze. Spandau er Str. Foto: SenUMVK 4,0 26 Königszelter Str. 27 Berliner Mauerweg Sp e kt e- Spekte- 1,4 Foto: SenUMVK grünzug 24 27. Falkensee 1,5 1,4 Berliner Mauerweg Endpunkt der Spandau-Route ist die Gemeinde Falkensee, ein typisches Brandenburger Angerdorf. Ein nach der Wende neu entstandener Ortsteil ist die in der Architekturwelt viel beachtete Siedlung Falkenhöh. Durch den Anschluss an die Regionalbahn hat sich Falkensee zu einem attraktiven Wohnstandort vor den Toren Berlins entwickelt. 24 25 26. Geschichtspark Falkensee, KZ-Außenlager Foto: SenUMVK Der Geschichtspark an der Spandauer Straße erinnert an einen düsteren Teil der deutschen Geschichte. Hier befand sich in den Jahren 1943 bis 1945 ein Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen. 25. Gartenstadt Staaken Foto: SenUMVK Ein Abstecher lohnt sich in die Gartenstadt Staaken. Die 1914 bis 1917 entstandene von Paul Schmitthenner entworfene Gartenstadt ist ein beispielhaftes Projekt der Gartenstadtbewegung in Deutschland und steht heute unter Denkmalschutz.
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