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VI. Die Schwebebahn Gesundbrunnen - Alexanderplatz - Rixdorf

Full text: Zum Entwurf einer Schwebebahn in Berlin (Public Domain)

Tafel 18 
Tafel 23 
Verlangen der Königlichen Eisenbahndirektion der Raum freigehalten 
werden, der nötig ist, um die Stadtbahn mit einem zweiten Stockwerk zu 
überbauen. Die Spree wird am Bahnhof Jannowitzbrücke überkreuzt. 
Die Tafel 18 gibt ein Bild dieser Schwebebahnbrücke, das sich allerdings 
auf eine früher in Aussicht genommene Linienführung östlich der Janno- 
witzbrücke bezieht. Jetzt ist die Brücke in ähnlicher Weise westlich 
davon, ebenfalls mit unmittelbarem Zugang zum Stadtbahnhof, vorgesehen. 
Allgemeine technische Erörterungen über die Schwebebahn- 
Konstruktionen erscheinen in Anbetracht der vorhandenen Schwebe- 
bahn-Literatur an dieser Stelle unnötig.) Die wichtigsten Einzelheiten 
der für Berlin geplanten Konstruktionen sind in den Zeichnungen des 
den Behörden vorliegenden Projektes dargestellt. 
Der Wagen ist auf Tafel 23 gezeichnet, er fasst bequem 85 
Personen. Ein Zug von drei Wagen befördert demnach 250 Fahrgäste, 
ein Zug von sechs Wagen 500 Fahrgäste. Es ist nur eine Wagen- 
klasse in gediegener Ausstattung vorgesehen mit getrennten Abteilungen 
für Raucher und Nichtraucher. 
Der Betrieb ist so beabsichtigt, dass in den frühen Morgen- 
und späten Abendstunden die Züge sich mindestens alle 10 Minuten, 
in den eigentlichen Tagesstunden alle 5 Minuten folgen sollen. Dem 
Bedarf entsprechend sollen zunächst Einzelwagen verkehren, deren 
Aufeinanderfolge, je näch der Stärke des Verkehrs, bis zu: 2 
*) Nachfolgend einige Abhandlungen : 
1. Organ für die Fortschritte des Eisenbahnwesens, 1900, Wiesbaden. „Ueber die Grenzen, welche der 
Fahrgeschwindigkeit auf Eisenbahnen durch die Fliehkraft in den Bahnkrümmungen gesetzt werden‘. 
von Richard Petersen. 
2. Organ für die Fortschritte des Eisenbahnwesens, 1901, Wiesbaden, „Der Schnellverkehr und die 
Schwebebahnen‘‘, von Dolezalek, Geh. Reg.-Rat, Professor zu Hannover. 
3. Zeitschrift des Vereins Deutscher Ingenieure, 1900, No. 41. ..Die Schwebebahn Barmen-Elberfeld- 
Vohwinkel‘“, von Bernhard. 
4. Dinglers Polytechnisches Journal, 1902, Heft 8, 9, 10. „Die Signalanlagen und Weichensicherungen 
der Schwebebahn Barmen-Elberfeld-Vohwinkel‘“ von Kohlfürst. 
5. Gutachten über die Langen’sche Einschienige Schwebebahn Barmen-Elberfeld-Vohwinkel u.s. w. aufge- 
stellt von Dr. ing. C. Köpcke, Geh.-Rat zu Dresden, A. Goering, Geh, Reg.-Rat, Professor zu. 
Berlin, von Borries, Reg.- u. Baurat zu Hannover. 
6. Entwurf einer Schwebebahn in Hamburg. Vortrag, gehalten im Architekten- und Jngenieur-Verein zu 
Hamburg am 24. April 1903 von Richard Petersen, Oberingenieur der Continentalen Gesellschaft 
für elektrische Unternehmungen, Nürnberg. 
7. Gutachten über den von der Continentalen Gesellschaft für elektrische Unternehmungen in Nürnberg 
aufgestellten Entwurf einer Langen’schen einschienigen Schwebebahn für Hamburg, verfasst im 
August 1903 von den Professoren der Technischen Hochschule zu Hannover: Barkhausen, Geh. 
Reg.-Rat, Dolezalek, Geh. Reg.-Rat und Baurat, Hotopp, Baurat. 
8. Elektrische Bahnen, 1904, Heft 8, 9, 18: „200 Kilometer in der Stunde und das Fisenbahngleis‘“ 
und .„Schnellbetrieb auf Hauptbahnen mit 200 Kilometer in der Stunde‘ von Richard Petersen.
	        
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