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VII. Die Erfolge in den letzten Jahren

Full text : Entstehung und Entwickelung von Carl Stangen's Reise Bureau (Public Domain)

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Ueber die Amerikareisen schrieb Herr Dr. Scheele in der „Norddeutschen
 Allgemeinen Zeitung“, No, 229 vom 29. Juni 1893,
unter anderem:

Etwa 60 Damen und Herren, alle den besten Gesellschaftskreisen
Deutschlands angehörend, sind wir seit vier Wochen in den Vereinigten
 Staaten, um unter persönlicher Leitung der Herren
Gebrüder Stangen, Söhne des Inhabers der berühmten Firma
Carl Stangen’s Reise Bureau, die Sehenswürdigkeiten der neuen
Welt in Augenschein zu nehmen. Das Gewühl der grossen Städte
New-York, Baltimore, Philadelphia, Washington, die unbeschreiblich
schönen Tage an den Niagarafällen, das grossartige Treiben der
Worldt’s Fair in Chicago liegt schon hinter uns. Mit Freuden
schauen wir in unser Tagebuch und erinnern uns, wie viel Interessantes
 wir gesehen und erlebt haben. Gern zollen wir unseren
trefflichen, vielgereisten Führern unseren Dank, die es verstanden,
eine grosse Anzahl sich früher vollständig fernstehender Reiselustiger
 gleichsam in eine grosse Familie zu verwandeln, in der
noch nie ein leisester Missklang die schöne Harmonie zu stören
vermochte.

Das Jahr 1895 erforderte eine besondere Thätigkeit des
Bureaus dadurch, dass in demselben die Einweihung des
Kaiser Wilhelm - Kanals in Kiel stattfand. Auf unsere KEinladung
 zur Beiwohnung der Einweihungsfeierlichkeiten in
Kiel, die im Beisein Ihrer Majestäten des Kaisers und der
Kaiserin stattfanden, hatten sich ungefähr 750 Personen
gemeldet. Bei den räumlich beschränkten Verhältnissen in
Kiel war es nicht leicht für uns, für eine so grosse Anzahl
Personen Wohnung, Verpflegung und gute Tribünenplätze,
sowie die nötigen Dampfer zu beschaffen. Es ist uns. jedoch
dies alles gelungen. Die Teilnehmer unserer Reise wurden
auch unter diesen schwierigen Verhältnissen zufriedengestellt;
die Wohnungsangelegenheit und Verpflegung für die Reisenden
war geordnet und wir hatten drei besondere Dampfer für
unsere Fahrten auf der Kieler Bucht zur Verfügung, wovon
einer derselben der erste war, der nach der Einweihung des
Kanals in denselben einfahren ‚durfte. Das Ministerium des
Innern in Berlin hatte uns hierzu bereitwilligst die Erlaubnis
erteilt. ©
            
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