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Full text: Berliner Kalender (Public Domain) Ausgabe 1830 (Public Domain)

Chandode, im Distriet Sinnor, liezt eigenartig auf die⸗ 
ser Grenze, auf Anhohen über dem Nerbudda, der die Berg⸗ 
schluchten, welche die Stadt durchschneiden, bei Anschwellung 
noch mee selren Wessern erfuͤllt; zirht er sich aber zurück, so 
leeren si sich auch aus; nach oben zu mit reichem Gebüsch 
Aberroat eslen fie sich dann die andre Halfte des Jahrs nach 
unten mit Didichten, die von Solangen Mätren und Ti⸗ 
gern beyzteert werden. E Sciacee dem hetligen 
Bakiehe · m Rꝛter S endischen Fei⸗ 
gende ne, übersche n die gewoͤhn: 
lnh an kleinen oder e— n tx krͤnstlichen Wasser⸗ 
becken erbaut sind. Die? Snzrl mit ihren Brahminenschu⸗ 
len weiteifern in Heiligkeit mit denen von Benares und Jag⸗ 
gernaut. Zwei Drittheile der hiaen Einwehner find Brah⸗ 
minen, Devote, Büßende. Aαν urate'e aut 
allen Casten wallfahrten hieher zu deß n Festen, im 
Wasser des Nerbudda (Narmada) zu baden, und an dessen 
Ufern ihre Gelübde zu loöͤfen. Jeder Tempel hat seine eige⸗ 
—DX 
vielbesuchtefren Orte auch ganz vorzüglich von geie. Hem 
Stolze aufgeblaͤht und in dem Wahne ganz eingewiegt, wie 
der Coder des Manu sagt, eines Antheils an der trer a 
denten Natur des Göttlichen (viellticht nach einer dure die 
Bratzminen einseschobenen Glosse) selbst schon theilhaftio zu 
seyn. Von* RAenen Schilern 7d Vigern zum Theil 
wieder selb⸗ e verehrt, saͤhren Feie acheiliater ẽ
	        
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