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Band 11 Grete Beier, Tochter des Bürgermeisters Beier zu Brand, wegen Ermordung ihres Bräutigams vor dem Schwurgericht zu Freiberg i. Sa.

Full text: Interessante Kriminal-Prozesse von kulturhistorischer Bedeutung / Friedländer, Hugo (Public Domain) Ausgabe 11 Band 11 (Public Domain)

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heit. Er hatte viel für die Stadt getan. Unter seiner Amts- 
führung wurde eine Anzahl Einrichtungen geschaffen, die 
für die g°——  "lichem und Sauberkeitsverhältnisse unge- 
mein förde:> = eren. Die vrirtsche "lichen Verhältnisse 
nahmen w&*---=d der Amtsführunm Beiers einen großen 
Aulscher—- "Woin eirm 7-c-- urrbreitete sich das Ge- 
rücht: Dr Hm meieter m nf der Polizei stehe mit 
mehrerer 6 = 4 -hrechr = em Verkehr. Der Bür- 
germeisten‘ =" = 7 ze" -w"eung nicht auf sich sitzen 
lassen. Er ° ee "erbreiterin dieses Gerüchts 
Strafanir- ". Da er in der Verhandlung 
vor der ©... ..... die Beschuldigung unter seinem 
Eide in X!" ”» so wurde die Angeklagte verurteilt. 
In der PB" ze Aendlung äußerte der Staatsanwalt: Er 
habe au‘ ” =. vem Zrhebungen die Überzeugung gewon- 
nen, daß) * meter P-ier In der ersten Instanz einen 
Meineid 5 68mm heb- +  -=/=og daher die Frei- 
sprechung or | tm oe > “lerichtshof erkannte 
dementsprechent = schloß sich ... ‘ r Urteilsbegründung 
der Auffassung des Zisatsanwalts «m .2Urgermeister Beier 
war eine Woche vor der Berufes ch undlung gestorben. 
Er wäre andernfalls verhaftet und die Anklage wegen Wwis- 
sentlichen Meineids gegen ihn erhoben worden, Beier hin- 
terließ ein Vermigen von 60000 Mari. Es entstand sSo- 
gleich der Ve ach‘, Beier habe der "üheren Armenhaus- 
verwalter Kz“--— eimem er ft "6 "-==andten, der 
seine leizter. = ha | ‚ 3atte, arg be- 
stohlen, zum0 he ” sverhältnisse 
des Bürfs nz ns *auchte auch 
der Verder: % »* Tochter eine 
Testamen. 8 22. a "meister Beier 
wurde im ısk- Er “oitung zum 
Meineid zt 1°: 1.1905 EP - Die Bür- 
rermeistersiccht:: Del;r war eine ”HNende Schön- 
heik „Büry ne ©“ zählten naturzem.“ zu den Hono- 
ratioren der Sta. Es war daher erklärlich, daß das lieb- 
reizende Mädchen zahlreiche Anbeter hatte. Daß bei allen 
Festlichkeiten der Bürgermeisterstochter von den Söhnen 
der besseren Bürgerschalt der Hof gemacht wurde, war
	        
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