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67. Das Herz am Rhein

Full text: Liederbuch des Vereins der Angestellten der Großen Berliner Straßenbahn (Public Domain)

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2. Es liegt eine Leier im grünen Rhein, 
Gezaubert von Gold und von Elfenbein; und 
wer sie erhebet vom tiefen Grund, Dem strö— 
men die Lieder begeistert vom Mund. Der 
Kranz der Unsterblichkeit wartet dann sein, Des 
Sängers der Zukunft, des Sängers am Rhein! 
3. Ich weiß wo ein Häuschen am grünen 
Rhein, Umranket von Reblaub die Fensterlein; 
Drin waltet ein Mädchen so engelgleich, An 
Schönheit und Tugend, an Unschuld so reich. 
Gehörte das Herz an dem Rheine mir, Ich 
gäbe die Krone, die Leier dafür. 
H. Dippel. 
68. 
Die lustigen 
Kräftig und nicht zu schnell. 
1. Es saßen beim schäumenden, funkelnden 
Wein Drei fröhliche Bursche und sangen; Es 
schallte und brauste das Jubellied, Und lustig 
die Becher erklangen. 
2. Der erst', ein Jüngling mit dunkelem 
Haar, Hob hoch in der Rechten den Becher: 
„Dem Vater Rhein, der den Wein uns er— 
zog, Ein donnerndes Vivat, ihr Zecher!“ 
3. „Es lebe der Rhein! es lebe der Rhein!“ 
So schallt es heraus in das Weite; Da griff 
in der Laute Saiten und sprach Mit blitzendem 
Auge der zweite: 
Brüder.
	        
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