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151. Motorfahrers Leid und Freud'

Full text: Liederbuch des Vereins der Angestellten der Großen Berliner Straßenbahn (Public Domain)

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Vergessen ganz die Instruktion. Ich klag' es 
hier den Sternen — Ich mußt' noch einmal 
lernen. 
5. Rosetten, Spann- und Ankerdraht, Die 
Elektromotoren, Sektionsausschalter, Automat 
Und Akkumulatoren — Wild ging mir alles 
durch den Kopf. Ich armer, unglücksel'ger 
Tropf! Von Haltern, Hsen, Schleifen Konnt' 
ich ja nichts begreifen! 
6. Nun aber hab' ich's doch erfaßt! Heut 
schüttl' ich voller Würde Von mir die über— 
große Last Mir auferlegter Bürde Und wünsch' 
als Fahrer dem Verein: „Er möge blühen 
und gedeihn, Ein Hoffrungsstern im Leide, 
Wie bei des Festes Freude!“ 
7.5 So wollen wir auch fernerhin Wie in 
den frühern Jahren Nach alter Straßenbahner 
Sinn Die Treue uns bewahren. Drum, 
Freunde, stoßet mit mir an Aufs Wohl der 
„Großen Straßenbahn“: „Die Direktion soll 
leben Und der Verein daneben!“ 
Franz Schubert. 
152. 
Abschied. 
Ruhig. 
W. Müller. 
1. So leb' denn wohl, du stilles Haus! 
Ich zieh' betrübt von dir hinaus; So leb'
	        
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