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129. Abschied

Full text: Liederbuch des Vereins der Angestellten der Großen Berliner Straßenbahn (Public Domain)

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geliebt, über alle Maßen, Soll ich dich ver— 
lassen, soll ich dich verlassen! 
2. Wenn zwei gute Freunde sind, Die ein— 
ander kennen, Sonn' und Mond begegnen sich, 
Ehe sie sich trennen. Noch viel größer ist 
der Schmerz, Wenn ein treu verliebtes Herz 
In die Fremde ziehet. 
3. Dort auf jener grünen Au' Steht mein 
jung frisch Leben, Soll ich denn mein Leben 
lang In der Fremde schweben? Hab' ich dir 
was Leid's getan? Bitt' dich, woll's vergessen, 
Denn es geht zu Ende. 
4. Küsset dir ein Lüftelein Wangen oder 
Hände, Denke, daß es Seufzer seien, Die ich 
zu dir sende. Tausend schick' ich täglich aus, 
Die da wehen um dein Haus, Weil ich dein 
gedenke. 
Volkslied 1808. 
130. 
Reiters Morgengesang. 
Gehalten und fest. Schwäbisch. 
1. Morgenrot, Morgenrot! Leuchtest mir 
zum frühen Tod? Bald wird die Trompete 
blasen, Dann muß ich mein Leben lassen, Ich 
und mancher Kamerad! 
2. Kaum gedacht, War der Lust ein End' 
gemacht! Gestern noch auf stolzen Rossen,
	        
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