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XXV. Grundstücks-Inventarium. Grund- und Lagerbuch. Vermögens-Uebersichten

Full text: Verwaltungsregeln und Dienstvorschriften für die Mitglieder und Beamten der Städtischen Grundeigenthums-Deputation zu Berlin (Public Domain)

XXV. Grundstücks-Inventarium ꝛc. 
1. Hypothekenschulden. 
2. Kapitalswerthe für au leistende Grundabgaben. 
B. Obligations-Schulden. 
O. Temporair aufgenommene Darlehne. 
Abtheilung II. Ausgabereste am Jahresschlusse. 
Von 5 zu 5 Jahren, vom 1. 4. 86 ab, haben die ein— 
zelnen Verwaltungen unaufgefordert zu prüfen, ob der 
Buchwerth der beweglichen Vermögensgegenstände mit 
dem wirklichen Werthe noch übereinstimmt. In den Ueber— 
sichten der betreffenden Jahre ist zu bescheinigen, daß die 
Revifion stattgefunden hat. Die Revision des Werthes 
der unbeweglichen Gegenstände findet gleichfalls alle 3Jahre 
vom 1. 4. 86 ab, statt; sie erfolgt aber für faͤmmtliche Grund— 
stücke ꝛc. durch die Grd. (. Akten Grundstücke Gener. 38). 
Auch in den Jahren mit Neuabschätzung sind die unge— 
wöhnlichen Zu-und Abgänge, die nebst ihren Erläuterungen 
in den Uebersichten nicht entbehrt werden können, einzu— 
stellen, und ist nöthigenfalls zur Errichtung des neuen 
Bestandes noch ein entsprechender Zu- oder Abgang einzu— 
ragen, zu welchem zu bemerken ist, daß er in Folge der 
Neuschätzung entstanden ist. 
In der Zwischenzeit neu hinzutretende bewegliche und 
unbewegliche Gegenstände sind, soweit nicht bezüglich der 
letzteren vonn Magistrat anders bestimmt werden sollte, 
mit ihrem Anschaffungswerthe zu buchen. 
Für Abnutzung und Abgang sind alljährlich — abgesehen 
von dem Jahre der Neuschätzung — entsprechende Prozent— 
fätze, deren Höhe in der Uebersicht anzugeben, auf die 
Werthe der einzelnen Inventarien in Abzug zu bringen. 
Bei dem Stiftungsvermögen ist stets anzugeben, ob es 
b. der Stadtgemeinde unmittelbar vermacht, oder 
2. ihr nur zur Verwaltung überwiesen ist, oder 
3. ob dem Magistrat nur die Oberaufsicht über die Ver— 
waltung übertragen ist. 
Wenn zu Stiftungen, Hospitälern ꝛc. besondere Ver— 
mächtnisse, Legate u. s. w. gehören, die in der Haupt— 
stiftungskasse als gemeinsame Fonds dieser Anstalten, also 
ohne Unterscheidung zwischen den einzelnen Fonds, aus 
denen sie bestehen, geführt (rechnerisch nicht auseinander 
zehalten) werden, wie dies z. B. bei den Stiftungsfonds 
des Friedrich Wilhelms-Hospitals, der städtischen Siechen— 
anstalten, der Kaiser Wilhelm- und Augusta-Stiftung, den 
Stipendienfonds u. a. der Fall ist, so ist in den be— 
treffenden Vermögens-Uebersichten zwischen diesen Fonds 
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