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Dritter Abschnitt. Bauvorschriften II. Einzelvorschriften

Full text: Baupolizei-Verordnung für die Vororte von Berlin (Public Domain)

88 26 u. 27. 
38 — 
3, Zierteile aus Stuck, Steinpappe, Zementguß und 
dergleichen dürfen an den Außenfronten nicht auf Holz 
befestigt, sondern müssen vollständig und sicher mit dem 
Mauerwerke verbunden werden. 
4. Überhängende Dächer mit Holzkonstruktion 
können zugelassen werden. 
S 
27. Vortreten von Bauteilen an der 
Straße. 
1. Vorbauten dürfen in jedem Geschosse zusammen 
höchstens zwei Drittel, geschlossene Vorbauten zusammen 
höchstens ein Drittel der Gebäudelänge einnehmen. 
2. Vorbauten, welche mehr als 0,30 m über die 
Stirnseite der Gebäude vortreten, müssen, in der Stirn- 
linie des Gebäudes gemessen, von Nachbargrundstücken 
das 1'/,fache ihrer weitesten Ausladung, mindestens aber 
1m und voneinander das 1!/,fache ihrer weitesten Aus- 
ladungen entfernt bleiben. Geschlossene Vorbauten 
müssen eine Entfernung von mindestens 4 m vonein- 
ander innehalten. 
3, Geschlossene Vorbauten, welche seitliche Öffnun- 
gen erhalten, müssen mindestens 2 m von den Nachbar- 
grenzen entfernt bleiben. 
4. In den Luftraum der Bürgersteige dürfen Vor- 
bauten nur in Straßen von mindestens 15 m Breite über 
die Stirnseite der Gebäude vortreten. Zwischen der 
Unterkante solcher Vorbauten und der Oberfläche des 
Bürgersteiges muß eine lichte Höhe von mindestens 3 m 
freibleiben, 
Dasselbe gilt bei Gebäuden, welche nach dieser 
Polizeiverordnung in einem Abstande von der Straßen-
	        
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