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Full text: Beschreibendes Verzeichnis der Gemälde im Kaiser-Friedrich-Museum (Public Domain)

Cossa. Costa. 
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derchi, Descrizione della quadreria Costabili I, und Bode, 
Jahrb. der k. pr. Ksts. XVI. S. 88ff. Die Winzerin trug in 
der Galerie Costabili in Ferrara den Namen Cosme Turas. 
Pappelholz, h. 1,15, br. 0,71. — Erworben 1894 aus dem 
Florentiner Kunsthandel. 
Cossa? AtalanteimWettlaufe die Äpfel auf- 113A 
raffend. Atalante, mitten im Laufe sich bückend, 
| um einen Apfel aufzunehmen, wird von Meilanion 
UL) überholt. Im Tor eines palastartigen Baues steht 
links Atalantes Vater Jasos mit Gefolge. In der 
OO bergigen Landschaft verschiedene Baulichkeiten. 
Früher »Schule von Ferrara um 1480« genannt. Das 
Bildchen steht in den Typen und der Landschaft den Pre- 
dellentafeln des Cossa in der vatikanischen Galerie nahe. 
Pappelholz, h. 0,30, br. 0,28, — Vermutlich Sammlung 
Solly, 1821.. 1837 an das Provinzial-Museum in Breslau 
abgegeben, wo das Bild als Vittore Car- 
paccio verzeichnet war; 1884 nach Berlin 
zurückgenommen. 
Costa. Lorenzo Costa. Schule von 
Ferrara, — Geb. zu Ferrara 1460, 
+ zu Mantua den 5. März 1535. Her- 
angebildet unter Cosme Tura und 
Ercole de’ Roberti zu Ferrara. Tätig 
vornehmlich zu Bologna (wohin er 
schon 1483 übersiedelte), eine Zeit- 
lang gemeinsam mit Francesco Francia, endlich in 
Mantua (von 1507 an). 
Darstellung Christi im Tempel. Maria 112 
reicht, von Joseph begleitet, Simeon das Kind dar. 
Hinter ihr unter einem Baldachin ein Altar, zu 
dessen Seiten zwei Chorknaben und etwas tiefer 
zwei Leviten stehen. Auf der untersten Stufe steht 
links ein Diener mit den Gerätschaften zur Be- 
schneidung, rechts eine Dienerin, auf einer Schüssel 
zwei Tauben darbringend. Vorn kniet links eine 
Sibylle, rechts ein Prophet. Hintergrund Landschaft, 
Bez. auf der Tafel, welche die Sibylle hält, wie nebenstehend. 
Ein Kupferstich danach mit geringen Abweichungen noch vom 
Beginne des 16. Jahrhunderts. 
Pappelholz, h. 3,08, b. 2,61. — Sammlung Solly, 1821.
	        
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