Path:
Vierter Aufzug

Full text: Schusselchen / Reicke, Georg (Public Domain)

139 
Vater: Dann dacht” ich, (mit Blick auf 
Christine:) sie würde selbst runterkommen. 
Heinrich: Du hast wirklichmerkwürdige 
Gedanken. 
Christine (still): Vater weiss alles. 
Heinrich: Er weiss ...? 
Vater: Na ja, also! Komm Katzerchen! 
Christine (tut ihm einen Schritt entgegen). 
Heinrich (nach kurzem Kampf): Erlaube... 
da hab ich denn doch auch noch ein Wort 
mitzureden. 
Vater (ergreift ihren Arm): Sie gehört Dir 
nicht mehr! 
Heinrich: Aber auch niemand anders! .. 
Ilier ist der Platz für die Mutter meiner 
Kinder! Christine . . . wenn Du noch 
»in klein bischen Liebe .. 
Christine (traurig den Kopf schüttelnd, unter- 
bricht ihn): Unsre arme Liebe ist tot, Heinrich. 
Wie sollen wir nebeneinander leben ohne 
Liebe. Leb wohl. . und wenn Du kannst, 
vergib mir. 
Vater: Er wird, Katzerchen, er wird! 
Wenn Du fort bist, wird er gut sein und 
Dir verzeihen! (Er führt sie langsam nach hinten) 
Kinder, Kinder — was hätten wir für ein 
Leben, wenn nicht das bischen Güte in 
der Welt wäre, womit wir einander er-
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.