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Dritter Aufzug

Full text: Schusselchen / Reicke, Georg (Public Domain)

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Vater: Du mit... jawohl! Ihr beide 
habt... also daher... (Drohend und fragend): 
Christine? (Sie wendet sich ab:) Na ja! . . na 
also! (Er wirft Blicke auf beide; sie vermeiden ihn 
anzusehen): Na ja! .. . Dann kann ich ja 
gehen; ... dann . .. (Er presst die Zähne auf- 
einander): kann ich ja also gehen! ... (in 
plötzlich aufsteigender Erbitterung mit geballter Faust 
einen Schritt auf Paul zu: Du! . 
Paul (sehr ruhig, fest): Es nützt nichts, 
Onkel Jakob. 
Vater (lässt den Arm sinken): Nützt nichts! 
Na ja also! (Er richtet sich auf, geht nach der Türe, 
dort wendet er sich halb zurück): Du wirst nun 
wohl allein weiter müssen, meine Tochter .. 
(Er bricht ab, wie suchend:) Wenn Du jetzt 
vielleicht nicht weisst . . . (Er bricht wieder ab 
ınd starrt vor sich hin; nach einer Pause mit einem 
langen Blick zu seiner Tochter hinüber, ganz leise, aber 
bestimmt): Jetzt kannst Du zu mir kommen, 
Christine. Ich erwarte Dich! (Er geht). 
(Pause). 
Christine (hat sich nur mühsam aufrecht er- 
halten; als der Vater heraus ist, wirft sie sich am 
Tische nieder und legt verzweifelt den Kopf auf die 
Arme): Jetzt ist alles aus! 
Paul: Wie kann man nur einen solchen 
Brief liegen lassen! Es ist doch wirklich 
unverantwortlich ! 
Geory Reicke, Schusselchen.
	        
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