Path:
Vierter Akt

Full text: Der Roland von Berlin / Leoncavallo, Ruggiero (Public Domain)

Gh 
Soll ich zeitlebens denn Handwerker bleiben? 
Ich bin reich ja, hab’ ein Schwert noch. 
Es braucht das Vaterland heut’ tüchtige Leute, 
Und ich setz’ meinen Ehrgeiz dran 
Die gold’nen Rittersporen zu gewinnen. 
Elsbeth, sei mein! nimm jenes Wort zurück! 
Elisbeth. 
[ch kann nicht. 
Henning, 
Elsbeth! 
(ausbrechend) 
Nun wohl! Dann war es Trug und Lüge, 
Als dein Gebetbuch du mir einst verehrt. 
Mit erlogener Freude empfingst du 
Jenen Ring, als ich zurückgekehrt. 
Nur Trug die Angst, da ich von die 
Immer nur hast du, Patrizierin, gelogen] 
gez 
ogen, 
Elsbeth. 
Ach großer Gott! verlaß mich nicht! 
Die Wahrheit schütz’ in alle Ewigkeit. 
Siehe, wie meine Kraft erlahmt 
Vor seinem großen Schmerz. — Barmherzigkeit! 
Henning. 
Ach, dieser Hochmut, von dem dein Herz besessen! 
Daß für mich nur du lebtest, ich nur für dich, 
Daß du Liebe mir gelobtest, hast du vergessen? 
Ich mag’s nicht glauben. O sage: liebst du mich? 
Das garst’'ge Wort aus deinem lieben Munde, 
War nur ein Traum, ein Beh gen an, der deine Brust 
ewegt; 
Sage mir jetzt, wie einst in trauter Stunde, 
O sage, daß dein Herz für mich allein in Treue schlägt.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.