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II.

Full text: Der Apoll von Bellevue! / Truth (Public Domain)

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schen Gutsbesitzer —! Im Geiste sah sich die junge 
Dame bereits als Schlossherrin von Parchim oder Klein- 
Malchow — — in Wirklichkeit aber — es war gerade 
vor Spindlers Fabrik — fütterte sie ihn zärtlich mit den 
wundervollen Erdbeeren, sie nach Osterdays Methode 
anbeissend, in Whisky tauchte und sie ihm dann in 
den Mund steckte! „Was er für einen wundervollen 
Schnurrbart hat — und wie angenehm er kitzelt !“ 
„Ach, Sie da, endlich, Paulsen — was, ist schön 
— sO ’ne Landpartie —. Haben’s aber verdient — 
die Sache mit der „Dortmunder“ war wirklich ingeniös,“ 
Eduard Mellinau begrüsste den „Mecklenburger Schloss- 
herrn‘ neben Alice, der mit höchster Servilität auf- 
sprang — nun beinahe an einer Erdbeere erstickte. 
„Herr Kommerzienrat bitten, Platz zu nehmen, 
vielleicht wollen Sie mich der jungen Dame vaor- 
stellen‘ — — 
„Gewiss, Herr Carl Paulsen, Stütze der Berliner 
Börse — Säule der Montan-Ecke — — — meine 
Tochter“ — lachte jovial der Kommerzienrat, der heute 
ein gutes Geschäft durch den als äusserst geschickt 
bekannten Paulsen abgewickelt hatte. 
„Ein Makler!“ Alice graute! Mit eisiger Miene 
ass sie wütend die restlichen Erdbeeren auf — rasch 
aufspringend, mit feindlichem Blick den verdutzten 
hübschen Jungen messend, der sich nun den Kopf 
zerbrach, was er eigentlich verbrochen, dass zwischen
	        
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