Path:

Full text: Der Schwimmer / Mackay, John Henry (Public Domain)

204 — 
J 
8 
In dieser Zeit, die die glücklichste seines Lebens 
hätte sein müssen, war Franz Felder nicht glücklich. 
Alles. was er je in seinen kühnsten Träumen 
kaum zu hoffen gewagt, hatte er erreicht; alle Siege, 
die überhaupt erlangbar waren, waren ihm zuge— 
fallen; was keinem je zu Teil geworden: höchste 
Ehren in so frühen Jahren, er besaß sie ... 
Dennoch war er nicht zufrieden. 
Alles konnte er ertragen, nur nicht diese Ruhe 
nach solchen Siegen. 
Ihn dürstete nach neuen und größeren Erfolgen, 
wie der Trinker, dessen Durst sich mit jedem neuen 
Glase vermehrt — er begehrte etwas Neues, noch 
nie Dagewesenes ..* 
Größere Siege gab es nicht, so konnten es nur 
außergewöhnlichere sein. 
Eine Idee tauchte wieder in ihm auf, die ihn 
schon oft beschäftigt und ließ ihn nicht mehr los. 
Er war Schwimmer, ausschließlich Schwimmer. 
Als Schwimmer war er vom besten seines Klubs 
allmählich der Meister Europas geworden.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.