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Full text: Der Schwimmer / Mackay, John Henry (Public Domain)

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war, auf die Erde geflüchtet? Warum sind wir nicht 
in Deinen stillen, traumlosen, seligen Tiefen ge— 
blieben, statt in das Getöse, den Staub und den 
Kampf der Erde zu treten? — Warum keuchen wir 
aus schweren Lungen, statt mühelos aus leichten 
Kiemen zu atmen? — 
Weil wir Wärme, Licht und Leben brauchten? 
Ach, die Wärme der Erde ist sengende Glut, ihr 
Licht blendet unsere Augen, und unerträglich ist uns 
meisten das Leben. 
— 
Dort unten war Kühle, Dämmerung und 
Traum. 
Aber wir wollten hinauf: aus den Tiefen hin— 
auf auf die Erde. Und dann wollten wir höher und 
höher: von der Erde in den Himmel. Und wir 
können es nicht. Und verzehren uns nun in der 
ewigen Sehnsucht, die nicht hinauf kann und nicht 
mehr hinab. 
Wunderbares Element! — Die meisten haben 
Dich vergessen. So fremd bist Du ihnen geworden, 
daß sie Furcht vor Dir haben. Und statt sich Dir 
anzuvertrauen, blicken sie mit angstvollen Augen auf 
Dich und zittern vor der Berührung mit Dir. Mit 
Dir! — Mit Dir, das Du sie trägst und wiegst und 
ihnen neues Leben geben möchtest, das Du ihnen den 
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