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Full text: Der Schwimmer / Mackay, John Henry (Public Domain)

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Er sah seine Nachbarin überrascht an. Schon 
als er sich setzte, war sie ihm aufgefallen, und er 
hatte gedacht, wer sie wohl sei. Sie war noch ganz 
jung, etwa in seinem Alter, und sehr elegant geklei— 
det: ein weißes Sommerkleid mit rotem Besatz, einen 
großen Strohhut, blonde Haare und ein Stumpf⸗ 
näschen, sehr hübsch und schon recht selbstbewußt — 
so kam sie ihm vor. Er sah ihr nun gerade in's 
Gesicht; dann sagte er auf's Geradewohl: 
„Aber gewiß, Fräulein, voriges Jahr auf dem 
Bundesfest —“ 
Er hatte sie nie gesehen. Es kam überhaupt 
selten vor, daß er mit Damen sprach. —AX— 
auf den Vereins-Vergnügungen oder auf den 
Schwimmfesten, wo er von den Damen, die den 
Sieger in der Nähe sehen wollten, zum Tanze ge— 
holt wurde, machte er eine flüchtige Bekanntschaft. 
Sie lachte laut. 
„Nein,“ sagte sie, „es ist viel länger her ....“ 
„Viel länger her?“ 
Er wußte nicht, was sie meinte. Er wußte es 
wirklich nicht, so viel er sie auch ansah. 
Sie lachte noch immer; dann kam sie ihm zu 
Hilfe. 
„Na, wir haben doch immer zusammen gespielt,
	        
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