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Drittes Kapitel. Bei Sala Tarone

Full text: Schach von Wuthenow / Fontane, Theodor (Public Domain)

Schach von Wuthenow. 
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die Löhnung bis auf Weiteres gut zu schreiben. 
Welche Gutschreibung mir einen noch größeren 
Eindruck gemacht hat, als die Beförderung. Aber 
gleichviel. In Tagen derartiger Ernennungen 
und Beförderungen wird es nicht auffallen, wenn 
ich die Gefühle dieser Stunde, zugleich aber den 
von mir geforderten Entscheid und Richterspruch, 
in die Worte zusammenfasse: Seine Majestät 
der Rittmeister von Schach, er lebe hoch.“ 
„O, vorzüglich Sander,“ sagte Bülow, 
„damit haben Sie's getroffen. Die ganze Lächer— 
lichkeit auf einen Schlag. Der kleine Mann 
in den großen Stiefeln! Aber meinetwegen, er 
lebe!“ 
„Da haben wir denn zum Ueberfluß auch 
noch die Sprache von „Sr. Majestät getreuster 
Opposition,“ antwortete Sander und erhob sich. 
„Und nun Fritz, die Rechnung. Erlauben die 
Herren, daß ich das Geschäftliche arrangire.“ 
„In besten Händen,“ sagte Nostitz. 
Und fünf Minuten später traten alle wieder 
ins Freie. Der Staub wirbelte vom Thor her 
die Linden herauf, augenscheinlich war ein starkes 
Gewitter im Anzug, und die ersten großen Tropfen 
fielen bereits. 
„Hàtez- vous.“ 
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