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Vorrede

Full text: Gutzkow-Funde / Houben, Heinrich Hubert (Public Domain)

IX — 
Acosta“ entsprang einem meiner Lieblingspläne, dem einer all⸗ 
gemeinen dramaturgischen Bibliothek, die vielleicht noch einmal 
in ähnlicher Gestalt ans Licht tritt, wenn die Munificenz eines 
Verlegers sein mächtiges Werde! rust. Ich meine, auf diesem 
praktisch-theoretischen Wege ließe sich durch gemeinsame Arbeit 
aller Autoritäten der deutschen Schauspielkunst noch ein großer 
Dienst erweisen. 
Die Anmerkungen habe ich, soweit sie nicht zum Verständnis 
des Textes notwendig waren, im Anhang zusammengestellt. Die 
Bibliographie diente dazu, einen ungefähren UÜberblick über 
Gutzkows Schaffen zu geben und die Leser zu orientieren, 
denen die Original-Ausgaben bei dem lückenhaften Bestand der 
Bibliotheken nicht erreichbar sind. 
Schließlich habe ich dem Buche ein Personen- und Sach— 
Verzeichnis beigegeben und mir bei dessen Abfassung vorge— 
halten, daß darin lieber zu viel als zu wenig zu bieten sei, 
um auch dem Gedächtnis eine Stütze zu sein. Werke wie 
Varnhagens Tagebücher und Nachlaßschriften, Hebbels Tage— 
bücher und Briefwechsel werden trotz ihres unermeßlich reichen 
Inhalts nie die ihnen gebührende Wirkung ausüben, so lange 
nicht ein genauer Inderx erlaubt, sich schnell in ihnen zurecht— 
zufinden und ihre Stoffe und Meinungen in jede Debatte zu 
ziehen. Auch die Bücher von Proelß und Geiger leiden an diesem 
Übelstande; das genaue Verzeichnis meines Buches ist daher durch 
die zahlreichen Nachweise zum Teil auch für jene ein Schlüssel. 
Vorarbeiten zu mehreren dieser Aufsätze erschienen in den 
Zeitschriften „Zukunft“, „Literarisches Echo“, „Magazin für 
Literatur“, „Deutsches Wochenblatt“, „Bühne und Welt“, in 
den wissenschaftlichen Beilagen der „Vossischen Zeitung“, „Mün— 
chener Allgemeinen Zeitung“, des „Dresdener Anzeigers“, in 
der „Täglichen Rundschau“ und in den „Mitteilungen aus dem 
Verein zur Abwehr des Antisemitismus“. 
Vor einer Unmöglichkeit stehe ich bei der Vorrede zu diesem 
Buche; es wird mir schwerlich gelingen, alle die, denen ich
	        
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