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III. Die Versuche und Hindernisse Karls

Full text: Aus Chamissos Frühzeit / Chamisso, Adelbert von (Public Domain)

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Karl wartet, daß Warner ihm einen Wagen 
besorge, damit auch er diesen Schauplatz seiner 
neuen Untaten verlassen könne, kommen franzö— 
sische und preußische Kriegerhaufen in die Nähe 
des Schlosses. Dicht bei dem Gebäude, das 
zur Stätte eines friedlichen Festes ausersehen 
war, kommt es zu einem erbitterten Kampfe, 
an dem die noch übrigen Helden der Geschichte 
teilnehmen. Adolf fällt, Karl wird verwundet, 
Fräulein Luise besteht lächerliche Abenteuer; 
ein preußischer verwundeter Offizier wird von 
den französischen Kollegen Ponsard und Bribes 
in das Schloß getragen. Durch den Tod dieses 
jugendlichen Helden, durch die Abenteuer, in 
denen er selbst eine Rolle spielt, erkennt Karl 
endlich die Größe des Momentes; mit einem 
Gedichte, das einer Kanzone Petrarcas nach— 
geahmt ist, in der die Klage über das Vater— 
land und die Hoffnung auf seine Rettung aus— 
gesprochen ist, schließt der Roman. 
Eine Beurteilung dieses seltsamen Werkes 
zu geben, ist sehr schwer. Der Schluß ist über— 
aus ernst, und man erkennt deutlich den Ein— 
Geiger, Chamissos Frühzeit. 11
	        
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