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Anmerkungen

Full text: Ludwig Börnes Berliner Briefe 1828 / Börne, Ludwig (Public Domain)

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8) Zu S. 5. Wahrscheinlich Seidel oder Schneider, da B. A. Weber 
schon 1822 entlassen und 1824 gestorben war. 
9) Zu S. 5. Spiro, sicher der spätere Schwager Börnes, Mann 
seiner Schwester. Der Name war in der Originalausgabe weggelaffen. 
Den Sohn des Genannten traf B. in Berlin, wußte aber nichts sehr 
Erfreuliches von ihm zu berichten. (Vol. S. 12.) 
10) (Zu S. 5.) Staatsrätin Uhden, die Gattin des Staatsrats 
im Kultusdepartement J. D. F. O. U., 1763-1835, der auch eine 
Anzahl gelehrter antiquarischer Beiträge in den „Abhandlungen der 
Berliner Akademie“ veröffentlichte. Uhden war zweimal verheiratet; 
die erste Gattin veranlaßte ihn, 1809 Rom zu verlassen (vgl. Eupho— 
rion J, S. 366); die zweite war eine gebildete Dame, die einmal 
Goethe besuchte (dessen Tagebuch 19. Sept. 1827). Sie (oder die 
erste ) stand auch Iffland nahe; (vgl. meine Iffland⸗Briefe, 1804, 
S. 216, 319). Nach der Außerung unseres Textes muß sie eine Frank— 
furterin gewesen sein oder eine in Frankfurt wohnende Schwester 
gehabt haben. 
11) (Ju S. 6) Hotho, Heinr. Gust. geb. 22. Mai 1802, gest. 
24. Dez. 1873, Asthetiker, Kunsthistoriker, Professor an der Universität, 
später Direktor des Kupferstichtabinets. Er war ein eifriger Schüler 
Hegels und mit seinem Meister an der Begründung der „Jahrbücher“ 
hervorragend beteiligt. 
1) (Zu S. 6). Frau Levi, jedenfalls Frau Sarah Levi, eine Tochter 
des Bankiers J. D. Itzig. Sie war eine reiche und angesehene Frau, 
die lange Zeit einen Mittelpunkt der Berliner Geselligkeit bildete. 
185) (Zu S. 6.) Reiß, Michael, nicht der bekannte Mathematiker 
(180569) der 1822 kurze Zeit in Berlin zugebracht hatte, sondern Arzt, 
1818 in die Reihe der Frankfurter Ärzte aufgenommen. 1828 wohnte er 
im Quartier A 162 (Fahrgasse). Diese Anmerkung, wie manche andere 
auf Frankfurter Perfönlichkeiten bezügliche, verdanke ich der Güte des 
Herrn Prof. Dr. Krakauer in Frankfurt. 
14) (Zu S. 7. Varnhagen v. Ense, der bekannte Publizist, und 
seine Gattin Rahel Levin, die berühmte geistreiche Frau; vgl. die Einl. 
15) (Zu S. 7.) „Einige Worte über die angekündigten Jahrbücher 
für wissensch. Kritik“, Heidelberg 1827. 
16) (Zzu S. 10. Reinganum, Anwalt Bbrnes, später Heraus— 
geber seiner Werke, der sich als Jurist und Politiker einen bedeuten— 
den Namen machte. 
19) (Zu S. 11) Jedenfalls ein Prozeß der Theaterdirektion gegen 
Börne. Val. Brief Nr. 4, Anfang, oben S. 19.
	        
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