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Kuchen, Torten und anderes Gebäck

Full text: Wie man in Berlin zur Zeit der Königin Luise kochte / Fontane, Friedérique C. (Public Domain)

Teig eingeruͤhrt, mit Eyern, Milch, Butter, Baͤrme 
und Zucker, aber dick, daß der Teig auf die 
Aepfel, wenn man sie einschiebt, hacken kann. 
240. Sahn⸗Waffeln, so die Tante 
Bartholden anrühmet. 
Man ruͤhret pfd. Butter zur Sahne, 
schlaͤget das Gelbe von 8 Eyern, dazu quart 
Sahne und pfd. Mehl. Ist dieses nun hin⸗ 
laͤnglich geruͤhret, so thut man etwas Zimmt, 
eine abgeriebene Zzitronen⸗Schaale und sehr wenig 
Zucker dazu, weil ste sonst nicht aufgehen. Zu— 
letzt schlaͤget man den Schaum von dem weißen 
der 8 Eyer und thut dieses kurtz vor dem Backen 
dazu. Sind ganz vortrefflich. 
241. Raͤder⸗GSebackenes. 
rlimm 3 Eyer, ein wenig gestoßenen Zucker, 
etwas Musbkatenblůhte, und mache mit Mehl 
einen steifen Teig davon. Mangle ihn so duͤnn 
als es immer moͤglich, und schneide mit dem 
Ruchen⸗Rade laͤnglichte Stuͤckchen. Setze abge⸗ 
klaͤrte Butter oder Schmaltz auf; wenn dieses zu 
brathen anfaͤngt, so lege ein Speil hinein. Das 
Schmaltz darf nur stark heiß seyn. Es geht mit 
diesem Gebackenen sehr hurtig und je geschwinder 
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