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Sooßen

Full text: Wie man in Berlin zur Zeit der Königin Luise kochte / Fontane, Friedérique C. (Public Domain)

und SZucker nach Gutduͤnken und 2 Drittel 
von , quart Butter. Die Butter zu Sahne 
geruͤhret, ein ganz Theil geriebenen Zucker 
darunter gethan. Das tuͤchtig untereinander ge⸗ 
ruͤhret. Nun die 8 Eyer⸗Dotter dazu, den Zimmt 
und die Semmel, dieses alles muß erstaunend 
gut gerühret werden. Dann nimmt man die 
Hanbutten, welche schon recht weich gekocht 
sein muͤßen und so, daß keine Bruͤhe darauf ist, 
dann werden sie durch den Durchschlag getrieben 
und zum Durchruͤhren immer von der Sahne 
zugegossen. Wenn dieß so lange geschehen ist, 
daß nur noch bloße Huͤlsen uͤbrig sind, so wird 
dieß in den oben erwaͤhnten Teig gegossen, und 
von 4 Eyern das Weiße, welches zu Schaum ge— 
se chlagen ist, dazu gethan. Sollte die Masse so zu 
dick seyn, so wird noch Sahne zugegossen, denn 
diese Speise muß duͤnner als die Brodtmehlspeise 
mit sauren Rirschen eingeruͤhret werden. Dann 
wird es in die Mehlspeisenform, welche duͤnn 
mit Butter ausgeschmiert ist, gethan und bey 
gelinden Feuer eine Stunde gebacken. 
178. Die Graf Roͤdersche Mehlspeise. 
u pfd. Mehl, x quart Sahne und nur etwas 
Burter, wird bei immerwaͤhrendem Ruͤhren auf 
das Feuer gethan. Nachdem der Teig kuͤhl aber 
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