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Spielerleben

Full text: Spielerleben und Anderes / Skowronnek, Richard (Public Domain)

38 DOTNODEN NEN 
DENE 
weh, merkwürdigerweise. Vielleicht 
deshalb, weil ich ihm damals die 
Schuld daran zuschob, dass es soweit 
mit mir gekommen war; denn, so 
kalkulierte ich, hätte er mich damals 
nicht auf die Hauptwache mitge- 
nommen — — 
Thorheit, mein Schicksal war das 
Spiel, und es musste sich vollenden, 
ob so oder anders. 
Ich kam nach Berlin und fand 
bald die für mich passende Gesell- 
schaft, jene unheimliche Internatio- 
nale, deren Mitglieder sich ohne 
Losungswort erkennen und die sich, 
wie die Raben auf einem Schlacht- 
felde, instinktmässig zusammenfinden, 
wo es etwas zu plündern giebt. Die 
erste Bekanntschaft meiner zukünf- 
tigen „Kollegen“ machte ich in dem 
bekannten Berliner Cafe, wo nach- 
mittags sich so ziemlich alles zu- 
sammenfindet, was in der Gefolgschaft 
einer bunten Jockeykappe oder der 
Coeurdame reist. Ich sollte auf dem 
üblichen Wege gerupft werden, doch 
als ich mit den vier Herren, die sich
	        
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