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Zweiter Abschnitt. Der Feldzug in Schleswig 1848

Full text: Geschichte des Königlich Preussischen Kaiser Franz Garde-Grenadier-Regiments Nr. 2 / Puttkamer, Erich von (Public Domain)

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Vermißt: 7 Gemeine, welche später als tot aufgefunden oder in den 
verschiedenen Lazaretten als verwundet ermittelt wurden. 
An den Folgen ihrer Verwundung starben: 
2 Offiziere, 
4 Gemeine. 
Das 2. Bataillon hatte bei weitem den bedeutendsten Verlust: 
5 Offiziere, 
3 Unteroffiziere, 
45 Gemeine. 
Die Namen der verwundeten Offiziere sind schon früher erwähnt. 
Die nächsten Wochen brachten nur dem Füsilier-Bataillon eine Fort— 
setzung der kriegerischen Thätigkeit; es rückte in zum Teil anstrengenden 
Märschen bis nach Kolding, während die beiden Grenadier-Bataillone in 
Schleswig als Besatzung zurückblieben. Sie brachen erst Anfang Juni 
von dort auf und vereinigten sich mit dem preußischen Korps am 6. Juni 
bei Satrup, wo man den Feind aus der starken Stellung bei Düppel zu 
locken und zu einem Gefecht zu engagieren hoffte. Da dies nicht gelang, 
so ging man bis Nübbel zurück, wo das Regiment bis zum 18. Juni 
verblieb. Am 21. Juni rückten die preußischen Truppen in die Stellung 
bei Bau. Am 1. September wurde die Abschließung des Waffenstill— 
—D— 
nach Altona an, von wo aus es am 17. und 18. per Eisenbahn nach 
Nauen befördert wurde. In den darauf folgenden Tagen zogen die 
Bataillone in Potsdam ein; das 2. und das Füsilier-Bataillon rückten von 
dort in Kantonnements nach Teltow und Saarmund. Seine Majestät 
der König besichtigte die Bataillone bei ihrem Einmarsch in Potsdam und 
sprach seine volle Zufriedenheit mit den Leistungen des Regiments aus. 
Er fügte diesem ehrenvollen Zeugnis allseitiger Pflichterfüllung noch 
besondere Auszeichnungen für einige von denen hinzu, welche nach Wahl 
der Kameraden als die Würdigsten dazu in Vorschlag gebracht waren. 
Oberst von Bequignolles erhielt den Orden pour le mérite, 
Major von Falckenstein den roten Adlerorden III. Klasse mit Schwertern. 
Den roten Adlerorden IV. Klasse mit Schwertern erhielten: 
Major von Ledebur, 
„von der Lancken, 
Hauptmann Graf von Blumenthal 
von Lenz, 
von Jasmund, 
von Lyncker, 
Lieutenant von Trützschler, 
von Burghoff, 
Der Feldzug in Schleswig 1848.
	        
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