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Neue Gefahren

Full text: Tartarin in Berlin / Wolff, Max Josef (Public Domain)

Der Held lächelte, Fräulein Georgette brach in Tränen 
aus. „Mein armes Frankreich!“ 
„Wir wollen die Hoffnung noch nicht aufgeben. Als 
Helden werden wir leben und, wenn es sein muß, fallen.“ 
„Za Sie, Herr Tartarin, aber ich ...“ 
„Sie sind Französin!“ 
„Ich bin ein armes Mädchen. Ach, Herr Tartarin ...“ 
Die Tränen der Unglücklichen flossen immer reichlicher. 
„Was soll aus mir werden? Ich habe ein so großes 
Geschäft an der Hand.“ 
„Sie sind doch nicht leichtsinnig gewesen?“ Cartarin 
hatte Mitleid mit ihr. 
„Nein, nein, die Russen sind gut. Das Geld liegt 
schon in Stockholm. ODie Ware ist auch da, und die Aus— 
fuhrbewilligung bekomme ich auch. Aber wenn ich weg 
muß, ist alles verloren.“ 
„Wir werden die Sache beeilen. Sie wissen, ich vermag 
viel.“ 
„Ich wäre so glücklich!“ Die dankbare Georgette fiel 
dem Helden um den Hals. „Es handelt sich um 2 Milli— 
onen.“ 
„Zwei Millionen!“ Bei der Zahl erwachte Tartarins 
ganze Energie. „CTelegraph und Telephon steht uns 
jederzeit kostenlos zur Verfügung. Ein Auto ist immer 
entbehrlich ...“ 
„O Herr Tartarin!“ Bei so viel Güte regten sich Reue 
und Schuldbewußtsein in Georgettes Brust. 
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