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Full text: Von der Werkstatt zur Werkstadt (Public Domain)

DIE ENTWICKLUNG DER SIEMENS: 
KRANKENKASSE 
D. Siemens & Halske AG. beschloß 
am 4. Juni 1907 die Gründung einer eigenen Betriebskrankenkasse. Die 
erforderlichen Vorarbeiten wurden einem Sonderausschuß, bestehend aus 
Mitgliedern des Aufsichtsrats und des Vorstands, übertragen. 
Nachdem die Satzungen entworfen und die Arbeitnehmer der Betriebe zu 
dem Entwurf gehört worden waren, wurden die Satzungen dem Magistrats: 
kommissar für die Orts: und Betriebskrankenkassen zur Genehmigung ein: 
gereicht. Durch Erlaß des Oberpräsidenten vom 31. Januar 1908 wurde 
angeordnet, daß die Betriebskrankenkasse der vereinigten Siemens-Werke 
am 2. März 1908 aus der Neuen Maschinenbauer-Krankenkasse auszuschei- 
den und am genannten Tage ins Leben zu treten habe. 
Die ‚Neue Maschinenbauer-Krankenkasse“ erhob gegen das Ausscheiden 
der Siemens=Betriebe erhebliche Einwendungen, mußte sich abernach Ab: 
weisung des vonihreingeleiteten Verwaltungstreitverfahrensdoch dazu ver: 
stehen, der Siemens-Kasse 439 103,31 Mark Vermögensanteil zu überweisen. 
Zum Vorsitzenden derBetriebs:(Fabrik-) Krankenkasse wurdeHerr Fabrik: 
direktor Kahle, zum stellvertretenden Vorsitzenden Herr Dr. Richard Fel: 
linger bestellt. Am 1. April 1910 übernahm Herr Dr. Fellinger den Vor: 
%)
	        
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