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II. Die Reichsfinanzwirtschaft seit 1924

Full text: Wie helfen wir uns? / Böß, Gustav (Public Domain)

1. aus dem Haushalt ........., 454.2 Mil. Mk. 
2. aus dem Schuldverschreibungsdienst der 
deutschen Reichsbahn. .,...... 525 ,, 
3. aus dem Dienst der Industrieobligationen 187.5 ,„„ 
719214.2 Mill. Mk. 
dazu treten noch 
4. aus der Summe, die 1 Milliarde aus den ver- 
pfändeten Zöllen und Steuern übersteigt , 145.8 Mill. Mk. 
” 1360.0 Mill. Mk. 
Außerdem hat Deutschland einen Schulden- und Til- 
gungsdienst von rund 300 Millionen Mark Jährlich, 
1927 steigen die Reparationslasten ohne Be- 
rücksichtigung des Postens zu4 auf etwa 1390 Mill. Mk. 
1928 auf etwa ...... 2000 Mill. Mk. 
1929 und folgende auf . 2500 Mill. Mk. 
Rücklagen für Leistungen nach 1927 sind nach Angaben 
des Finanzministeriums nicht vorhanden. 
Diese Entwicklung der öffentlichen Finanzwirtschaft 
wirft von selbst die Frage auf, warum die Finanzpolitik 
des ersten Stabilisierungsjahres verlassen wurde. Warum 
hat man, anstatt, wie 192%, die Mehreinnahmen, nament- 
lich den Überschuß an Steuern, der Wirtschaft zuzuführen, 
in diesem Maße andere Ausgaben bewilligt? 
Der ordentliche Haushalt 1926 ist — wenn man von den 
Steuerüberweisungen, den inneren Kriegslasten, den. Re- 
parationslasten absieht — belastet 
an fortlaufenden Ausgaben mit .. . . 3730.1 Mill. Mk. 
an einmaligen Ausgaben mit ..... 2486 w 
Zusammen: 3978.7 Mill. Mk, 
Hiervon beanspruchen: 
1926 1925 
a) die Bezüge der Beamten, Ange- 
stellten und Arbeiter ‚.... 669.1Mill. 662.3 Mill. 
(18%) (20%) 
b) die Versorgungsgebührnisse der 
Verwaltung, Wehrmacht und 
Kriegsbeschädigten ...... 
1557.2 Mill. 1406.4 Mill, 
(42%) (42.50%) 
c) die sächl. Verwaltungsausgaben u. 
Ausgaben f, besondere Sachzwecke 1503.8 Mill. 1240.2 Mill. 
(40%) (37.49%)
	        
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