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II. Kind und räumliche Umwelt

Full text: Das Berliner Kind und seine Lebenswelt (Public Domain)

erreichen die Knaben 62158, die Mädchen nur 46,196 der richtigen 
Antworten. Die Knaben stehen also um 16,45 günstiger da. Bei 
einigen Fragen übertreffen die Knaben die Mädchen sogar um 
2795. Interessant sind hier die Ergebnisse der einzelnen Fragen. 
Verkehrszentren sind recht gut bekannt, so ergab die Frage 2) 
K. 69,993 bzw M. 62,45 richtige Antworten, auch der Weg zum 
entferntesten Verkehrsknotenpunkt, dem Potsdamer Platz, wird 
noch von K. 56,496 bzw. M. 45,295 gewußt. Am bekanntesten ist 
der Weg zum Zoo. K. 75,795 bzw. M. 55,9 geben richtige Ver⸗ 
bindungen an. Dagegen wird der Weg zum Lustgarten nur von 
K. 45,55 und M. 33,55 richtig bezeichnet. Nicht viel bekannter 
ist der Weg zum Reichstagsgebäude, der von K. 51,38 bzw. 
M. 36,90 richtig bezeichnet wird. Im 2. und 3. Schuljahr sind 
hier naturgemäß recht große Fehlleistungen (beinahe 1009). 
Doch ist im 4. Schuljahr eine erfreuliche Aufwärtsentwicklung 
(bis K. 45,926 und M. 49,426) festgestellt worden. Der Weg 
zum Zoo wird auch im 3. Schuljahr schon von der Hälfte der 
befragten Kinder richtig angegeben. 
Die Fragen 5) und 9) nach einem näheren und einem ent⸗ 
fernteren Vorort sind z. T. falsch verstanden worden. Jede 
Schule sollte selbst Orte wählen, die für sie günstig gelegene 
nähere und weitere Vororte darstellen. Doch haben sich einige 
an die nur beispielsweise angegebenen Orte Pankow und Bernau 
gehalten. Das Ergebnis ist dennoch auswertbar und besagt, daß 
in den Lebensaltern, in denen insbesondere das Elternhaus die 
Ausflüge zu unternehmen hätte (2. Schuljahr) 1000 Fehl⸗ 
leistungen zu melden sind, und die Leistungen vom 3. Schuljahr an 
stark in die Höhe gehen, wenn die Schule mit heimatkundlichen 
Ausflügen einsetzt. Die Leistungen weisen eine stete Steigerung 
auf: Naher Vorort: 
3. Schuljahr 35,8 00 und zwar Knaben 
771 —R 
94 
34 00 
20/0 
7 — 
0/0 
o⸗ 
,9 — 
er 
—J'ä 
Durchschnitt 63,8 00 und zwar Knaben 77,6 00, Mädchen 49,9 0/0 
Weiterer Vorort:. 
3. Schuliahr 13,1000 und zwar Knaben 25,0 00, Mädchen 1,1 040 
542 — 53,8 —2 547 — 
56,9 —BV — 624 0/0, 50,5 — 
4 No ⸗ 42— 74 0/0, 14 0/0 
68,7 00 86,2 00, * 51.2 0/0 
658 — 7 0 o 63.8 o/0 
50,4 000 und zwar Knaben 61,5 00, Mädchen 39,2 00 
3. 
Durchschnitt 
) Die geringe Zahl der untersuchten Kinder ergab einen Ver—⸗ 
suchsfehler, Zufälligkeit. 
11
	        
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