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Zweiter Teil. Die Entwicklung der Elektrotechnik im Spiegel der Vereinssitzungen

Full text: 50 Jahre Elektrotechnischer Verein / Görges, Hans (Public Domain)

den Antrieb nötige Energiemenge durch einen Federaufzug geliefert. Der Vor- 
tragende erklärt dann noch eine einfache magnetelektrische Maschine, bei der 
ebenfalls der Strom geschlossen wird, nach- 
dem der Anker mehrere Umdrehungen ge- 
macht hat. 
Ra ps beschäftigt sich in einem weiteren 
Vortrag, ETZ 1899, S. 645 „Über die An- 
wendung der Elektrizität für Kommando- 
zwecke‘“, mit den elektrischen Kommando- 
apparaten, insbesondere auf Schiffen; er be- 
behandelt darin das noch heute gebaute 
Sechsrollensystem für die Kommandoüber- 
tragung, Abb. 148 und 149, und erörtert die 
verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten auf 
Schiffen. Ferner beschreibt er einen wasser- 
dichten Rasselwecker, bei dem zur Klöppel- 
durchführung eine Membrane in der auch heu- 
ze noch gebräuchlichen Form benutzt wurde. 
Die Schwierigkeiten, die sich bei eisernen 
Schiffen hinsichtlich der Kompensation der 
Wirkung der Eisenmassen auf die Kompaß- 
nadel ergeben, veranlaßte das Reichsmarine- 
Sechsrollensystem von Raps. 
Abb. 148. 
az 
amt im Jahre 1895 ein Preis- 
ausschreiben für eine brauch- 
bare Übertragung der Kom- 
paßablesung zu veranstal- 
ten. Man dachte dabei da- 
ran, auf jedem Schiff einen 
einzigen genau kompensier- 
ten Kompaß aufzustellen, 
dessen Anzeige durch Fern- 
übertragung an allen ge- 
wünschten Stellen des Schif- 
fes zu beobachten wäre. Es 
wurden viele Vorschläge ge- 
macht, die alle auf mehr 
oder weniger große Schwie- 
rigkeiten stießen. Eine neue 
Lösung dieser Aufgabe, 
wenn auch auf indirektem 
Wege, gab C.L. Weberin 
Schiffssteuertelegraph von Raps. 
Abb. 149. 
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