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4. Kapitel

Full text: In der dritten Runde / Schievelkamp, Max (Public Domain)

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Laufbahn erinnerten, verpackte er sorgsam. Er mußte 
sich vollkommen umstellen, wenn er nicht unter die 
Räder kommen wollte, und hielt es für richtig, alles 
aus seiner Umgebung zu entfernen, was diese Ent⸗ 
wickelung hätte beeinflussen können. 
Darüber ging der Vormittag hin. Gegen zwölf 
Ahr klopfte das Mädchen und brachte eine Karte. 
Heino Franken nickte dem Mädchen zu: „Ich lasse 
bitten!“ und warf erst dann einen Blick auf den 
weißen Karton. 
„Dr. Willy Rathmann?“ Er schüttelte den 
Kopf. Wo blieb nur der Kartellträger des miß— 
handelten Kavaliers? 
Er ging dem Doktor entgegen. 
„Ich bin stark in Ihrer Schuld, Herr Doktor! 
Ich danke Ihnen von Herzen —“ 
Der andere schüttelte kräftig die dargebotene 
Rechte, nahm seine Scherbe und putzte eifrig an dem 
spiegelblanken Glas herum. 
„Lieber Baron, reden Sie bitte nicht davon. 
Mein Gott, ich habe Sie nach Hause gebracht. Das 
war alles! Das hätte jeder andere auch gekonnt 
und getan. Na — das wär' ja noch einigermaßen 
glücklich abgegangen!“ 
„Bitte, Doktor, nehmen Sie doch Platz!“ 
Franken wies auf einen Klubsessel und setzte sich 
dann in den Lederstuhl vor dem Schreibtisch. „Bis 
jetzt! — Die Geschichte ist doch aber noch nicht zu 
Ende. Schließlich muß sich der Mann doch melden!“ 
„Welcher Mann?“ fragte der Doktor.
	        
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